Almauftrieb mit Pensionstieren - Lösung gegen fehlendes Weidevieh? | Unser Land | BR
Video Overview & Insights
Landwirt Wast Pertl vom Hamberger Hof in Sachrang treibt Kühe auf seine Alm, weil er die Weideflächen in den Alpen offenhalten will. Aber ihm fehlen eigene Tiere, um Alm und Talwiesen ausreichend abzugrasen.
Ich hätte Jungvieh auf die Alpe schicken wollen, nur ich habe keine gefunden die Tiere nehmen die keinen Elektrozaun kennen.
Beim Almauftrieb in den Chiemgauer Alpen kommen deshalb erstmals sogenannte Pensionstiere dazu: Rinder eines Kollegen aus der Nähe von Traunstein. Pertl kennt diese Kühe nicht, er weiß nicht, wie ruhig oder unruhig die Herde außerhalb des Stalls ist – und ob sich beide Gruppen auf dem Weg zur Alm und oben auf den Wiesen vertragen.
Die Tiere sind entscheidend für die Almwirtschaft: Nur wenn genügend Kühe grasen, bleiben Almen als Kulturlandschaft, Lebensraum für seltene Arten und touristische Landschaft erhalten. Gleichzeitig wird es für viele Almbauern schwieriger, ausreichend Almvieh zu finden, während Trockenheit und Wassermangel den Sommer auf der Alm zusätzlich belasten.
Sehr schön gedreht und absolut relevantes Thema!
Autorin: Axinja Weyrauch
Aus der Sendung vom 19.6.2026
Angenommen, Almen wüchsen zu, würden sich keine weitere Tierarten ansiedeln?
Der Hintergrund des Problems ist, dass es keine großen Pflanzenfresser gibt, die frei durch die Landschaften ziehen können.
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PODCAST-TIPP! Ernte gut, alles gut? Die großen Themen der Landwirtschaft: https://1.ard.de/ernte-gut-alles-gut
😂
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#alm #kühe #unserland
der wald wachst ned aber die weiden wachsen zu ... PS.: nächstes mal nicht nur mit dem handy filmen 😂