ChatGPT, Gemini, Claude & Co erklärt: Wie Maschinen Sprache verstehen | Terra X Lesch & Co
Video Overview & Insights
Wie schaffen es ChatGPT, Gemini, Claude & Co., „intelligent“ zu wirken? Hannah Bast, Professorin für Informatik an der Universität Freiburg, erklärt, wie Sprachmodelle funktionieren und warum scheinbar verständige Antworten oft nur Statistik sind.
Übrigens: Dieses Video ist Teil 1 unseres Dreiteilers über Künstliche Intelligenz.
Alle Folgen könnt Ihr hier streamen 👉
https://www.zdf.de/dokus/terra-x-lesch-und-co-alle-videos-100?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Comments
Woher kommt der Hype um Sprachmodelle? Wie bringt man einem Algorithmus bei, zu malen wie ein Künstler? Wird KI in Zukunft immer menschlicher? Und werden wir den Unterschied zwischen Mensch und Maschine eines Tages noch kennen?
All diese Fragen – und noch viele mehr – beantworten Euch in unserer neuen Reihe »DE/CODED« führende Expert:innen:
Prof. Dr. Hannah Bast (Universität Freiburg), Prof. Dr. Björn Schuller (TU München) und Prof. Dr. Björn Ommer (LMU München).
DE/CODED – Wissenschaft entschlüsselt
DE/CODED ist die neue Reihe von Terra X Lesch & Co, in der wir die Welt der Wissenschaft und Technologie entschlüsseln. Führende Expert:innen geben exklusive Einblicke in ihre Forschung und ordnen Entwicklungen aus Naturwissenschaft und Technik ein, die den Zeitgeist prägen.
Was steckt hinter den Phänomenen, die unsere Welt bewegen? Wie funktionieren Technologien, die morgen selbstverständlich sein werden? Und was verraten sie über uns selbst?
In den ersten drei Folgen geht es um Künstliche Intelligenz: Wie lernen Maschinen zu sprechen und zu verstehen? Warum können sie plötzlich malen? Und werden sie irgendwann mit uns fühlen?
Alle Folgen der Reihe DE/CODED findet ihr hier 👉 https://www.zdf.de/dokus/terra-x-lesch-und-co-alle-videos-100?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Comments
Von Bigram-Modellen zu Transformer Netzwerken: Wir zeigen, wie eine KI lernt, Text zu lesen und selbst Texte zu erzeugen.
Warum macht ChatGPT Fehler, die uns so menschlich vorkommen? Und wie wird aus Daten scheinbares Verständnis
Dass ich KI jetzt verstanden habe, kann ich nicht behaupten. Aber dass KI wohl ein Vorhersagemodell für Wörter ist, scheint mir wesentlich daran zu sein.
Dieses Video ist Teil 1 unseres Dreiteilers über Künstliche Intelligenz.
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Ich finde es trotzdem beeindruckend, dass die KI begreifen kann und lernen. Selbst die Entwickler kommen nicht mehr hinterher und nutzen dafür Instrumente. Wahrscheinlich, ist unsere Intelligenz auch so ähnlich aufgebaut, weil Babys können auch nicht direkt sprechen und alles lernt man im Umfeld, so basiert auch unser Bewusstsein. Nur können wir nicht auf Details sehen, wie unser Gehirn funktioniert, sondern nur Impulse in der Masse, aber dahinter steckt auch Mathematik. Es ist überhaupt bemerkenswert, daß man ein Gehirn, wie ein Computer inszenieren kann, weil Datenspeicher für Erinnerung, Arbeitsspeicher für die Verarbeitung, CPU der Kern für die Aufnahme und die Grafikkarte für die Umsetzung. Zumindest ist es meine Vorstellung. Man könnte tatsächlich, ein künstliches Bewusstsein aufbauen, allerdings wird die Sache komplex, weil Gefühle müssten ein fester Bestandteil sein und müsste perfekt eingestimmt werden, sodass es harmoniert. Aber mit dieser Architektur, wird es so nicht funktionieren.
#ChatGPT #KünstlicheIntelligenz #Sprachmodelle #TerraXLeschundCo #DECODED #HannahBast #AI #Technologie #Forschung #MachineLearning #Transformer #KIerklärt
Kapitel:
Chatgpt sagt zu mir heute als Antwort auf die Frage:
Also insgesamt: 4 × e. 🍓
00:00 Intro & Vorstellung Hannah Bast
01:08 So funktionieren (einfache) Sprachmodelle
Da sieht man mal wieder, dass sie besten Beiträge die sind, bei bei denen Professor Lesch nicht mitwirkt. Wirklich gut und nachvollziehbar erklärt. Schalte das kein Platz mehr für die Funktionsweise der neuronalen Netze war, aber dann wäre der Beitrag wohl etwas zu lang geworden.
12:21 Token, Kontextlänge und Modell trainieren
16:50 Versteht die KI wirklich Sprache?
Es ist einfach unglaublich faszinierend halt einfach nur, aber ich habe jetzt heute nicht mehr die Konzentration und jetzt wirklich alles im Detail anzuhören. Letzten Endes aber es ist bestimmt ziemlich faszinierend, wie es funktioniert.
21:00 Fazit
Woher kommt der Hype um Sprachmodelle? Was kann KI und was nicht?
Top Beitrag, noch kein Video im Internet gefunden, das die Basics so gut erklärt.
Kleiner Hinweis zur "Erdbeere".
Es macht einen Unterschied, ob Sie die Frage diktieren, oder schreiben. Gesprochen erkennt das LLM nicht ob "e" oder "E". So wie es dort geschrieben mit "e" steht ist die Antwort 3 korrekt. (Im Gegensatz zum Thumbnail "E"). Gesprochen erwartet man zwar 4, aber nur weil der Prompt ungenau gefüttert wurde, kann man den Vorwurf dem Chatbot nicht machen.
Gerade (Juni26) mal mit Gemini getestet:
Gesprochen wir die Frage lapidar korrekt mit 4 beantwortet, geschrieben und nach "e" gefragt zwar objektiv falsch mit 4 beantwortet, dort aber extra mit dem Hinweis "unabhängig von Klein- und Großschreibung" und somit doch korrekt😁. Das fasziniert mich, dass das System mich auf meine eventuelle Ungenauigkeit hinweist. Hat der Chatbot das nun automatisch gelernt, weil er mit der Antwort konfrontiert wird, oder wurde er von Menschen auf diese sprachliche Unschärfe manuell trainiert?
Wieso machen die oft so schlau wirkenden Chatbots manchmal fürchterlich dumme Fehler?
Wie bringt man einem Algorithmus bei, zu malen wie ein Künstler?
Ich nutz das Video mittlerweile als Einstiegs- und Lehrmaterial bei der Arbeit. Ganz, ganz toll erklärt. So versteht es wirklich jeder
Wird KI in Zukunft immer menschlicher? Und werden wir den Unterschied zwischen Mensch und
Maschine eines Tages noch kennen?
Vielen Dank für dieses Video. Ich habe Informatik studiert und war in der Wissenschaft tätig, habe u. a. Data Mining und Machine Learning gelehrt. Dieses Thema in 22 Minuten so hervorragend herunterzubrechen, Hut ab! Großartige Leistung! Ich hoffe, es kommen alle (möglichst bald!) zur Vernunft!
All diese Fragen – und noch viele mehr – beantworten Euch in unserer neuen Reihe »DE/CODED« führende Expert:innen: Prof. Dr. Hannah Bast (Universität Freiburg), Prof. Dr. Björn Schuller (TU München) und Prof. Dr. Björn Ommer (LMU München).
DE/CODED – Wissenschaft entschlüsselt
19:06 das Wort Erdbeere hat schon drei “e”. Das Sprachmodell unterscheidet doch zwischen E und e, wie vorher erklärt.
DE/CODED ist die neue Reihe von Terra X Lesch & Co, in der wir die Welt der Wissenschaft und Technologie entschlüsseln. Führende Expert:innen geben exklusive Einblicke in ihre Forschung und ordnen Entwicklungen aus Naturwissenschaft und Technik ein, die den Zeitgeist prägen.
Was steckt hinter den Phänomenen, die unsere Welt bewegen? Wie funktionieren Technologien, die morgen selbstverständlich sein werden? Und was verraten sie über uns selbst?
Mehr davon bitte
In den ersten drei Folgen geht es um Künstliche Intelligenz: Wie lernen Maschinen zu sprechen und zu verstehen? Warum können sie plötzlich malen? Und werden sie irgendwann mit uns fühlen?
Alle Folgen der Reihe DE/CODED findet ihr hier 👉 https://www.zdf.de/dokus/terra-x-lesch-und-co-alle-videos-100?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Description
Vielen Dank für die Aufbereitung des Themas. Es hat mich sehr amüsiert und ich habe einiges gelernt.
Noch mehr zum Thema:
Sprachmodell Apertus aus der Schweiz - eine europäische Alternative zu ChatGPT? https://www.zdf.de/video/magazine/nano-722/251014-sendung-offenes-ki-sprachmodell-chatgpt-deepseek-apertus-schweizer-ki-fuer-europas-unabhaengigkeit-und-antwort-auf-tech-giganten-nano-100?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Description
Danke, danke, danke! Endlich hab ich das mal verstanden! ❤
Und mein Lieblingssatz ist: wenn ihr einen anderen ChatGPT haben wollt, einfach Informatik studieren und selber einen schreiben. 😂
Wie ChatGPT unser Leben verändert ZDFheute live: https://www.zdf.de/video/magazine/zdfheute-live-102/chatgpt-kuenstliche-intelligenz-ki-video-100?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Description
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Wenn Sie bei 16:33 sagen: „Es hat gelernt, wie Sprache funktioniert und was sie bedeutet“, dann ist das aus meiner Sicht einfach falsch. Ein Sprachmodell „weiß“ nichts im eigentlichen Sinn. Es verarbeitet statistische Muster in Daten und berechnet Wahrscheinlichkeiten für Wörter und Sätze. Es versteht nicht wirklich, was zwischen dem Prompt und seiner Ausgabe passiert oder welche Bedeutung die Inhalte haben.
Es ist vielmehr ein beeindruckender Imitator menschlicher Sprache und Kommunikation. Auch der Begriff „KI“ beziehungsweise „Intelligenz“ ist dabei irreführend. Intelligenz umfasst weit mehr als Mustererkennung: Dazu gehören etwa unterschiedliche Denkmechanismen, Abstraktion, Generalisierung („Unification“) und die Fähigkeit, aus wenigen Beispielen auf ähnliche Situationen zu schließen.
Genau diese Fähigkeiten fehlen heutigen Sprachmodellen weitgehend. Menschliche Intelligenz bedeutet auch, zu einer Lösung zu gelangen, ohne alles Schritt für Schritt berechnen zu müssen – also durch echtes Schlussfolgern und Verständnis. Ein Sprachmodell hingegen beginnt bei einer Mathematikaufgabe typischerweise sofort mit Berechnungen. Fordert man es auf, „ohne zu rechnen“ zu einer Einsicht zu kommen, stößt es schnell an Grenzen.
Deshalb sollte man heutige KI-Systeme eher als hochentwickelte statistische Modelle betrachten – nicht als denkende oder verstehende Intelligenz im menschlichen Sinn.
So sagt chatGPT selbe: Heutige KI ist keine allgemeine menschliche Intelligenz. Sie simuliert viele Aspekte davon sehr überzeugend, ohne ein bewusstes inneres Verständnis zu besitzen.
Bei Witzen zeigen Sprachmodelle tatsächlich oft ihre Grenzen:
Viele Witze funktionieren über Mehrdeutigkeit, soziale Erwartungen, kulturelles Wissen oder implizite Annahmen.
Menschen „spüren“ oft intuitiv, warum etwas lustig ist.
Ein Modell wie ich analysiert dagegen Muster aus Sprache und Beispielen.
Deshalb passiert oft Folgendes:
Ich erkenne, dass etwas wahrscheinlich ein Witz ist, weil ähnliche Strukturen oft in Trainingsdaten vorkamen. Aber wenn man nach dem eigentlichen „Clou“ fragt, kann die Erklärung oberflächlich, falsch oder konstruiert wirken.
Allerdings ist „er kann es nicht erklären“ nicht immer korrekt:
Viele einfache Wortspiele oder klassische Witze kann ich tatsächlich sinnvoll analysieren und erklären — auch neue Varianten. Das spricht dafür, dass Modelle mehr tun als reine 1:1-Memorisierung.
Zum Beispiel:
„Ich habe gestern einen Mathematiker getroffen. Er war irrational.“
Da kann man erklären:
„irrational“ bedeutet im Alltag „unvernünftig“
in der Mathematik gibt es irrationale Zahlen
der Witz basiert auf der Doppeldeutigkeit
Das ist mehr als bloßes Wiederholen eines gespeicherten Satzes.
Aber bei subtiler Ironie, schwarzem Humor oder wirklich neuartigen Witzen brechen Modelle oft ein.
Dann merkt man:
- fehlende echte Welterfahrung
- kein soziales Empfinden
- kein eigenes Humorverständnis
- keine intuitive Bedeutungsebene wie beim Menschen
Es ist also einen echten Schwachpunkt heutiger KI:
Sie kann oft überzeugend so tun, als würde sie etwas verstehen, obwohl das Verständnis nicht stabil oder tief ist.
Die entscheidende Debatte ist deshalb:
Reicht funktionales Verhalten („es kann Witze erklären“) aus, um von Verständnis zu sprechen?
Oder braucht echtes Verständnis Bewusstsein, Erfahrung und subjektives Erleben?
Darüber sind sich selbst Forscher und Philosophen nicht einig.
Versuch mal dieses: keiner der gefragten KI's versteht (= richtig verstehen) der "Clou":
- Werden geht in eine Bar, sieht an einem Tisch Lachen ganz traurig sitzen, geht zu ihm und fragt: "Kann ich irgendwie helfen?"
Terra X im ZDF streamen: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Description
Terra X Harald Lesch im ZDF streamen: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-harald-lesch?at_medium=Social%20Media&at_campaign=YouTube&at_specific=TerraX&at_content=LeschundCo_Description
2:35 "Nehmen wir doch unser Grundgesetz"
Haha. Einfach mal den komplexesten deutschen Text herziehen
Terra X bei Facebook - https://www.facebook.com/ZDFterraX
Moderation: Prof. Dr. Hannah Bast
@Harald Lesch... Ich hab die Schaztze voll!!! -.-"
Autor:in: Prof. Dr. Hannah Bast
Redaktion: Victor Riley, Jana Steuer
Ich habe die Schnauze voll....!!! -.-
Produktion: Moritz Bömicke, Andrea Böhmer
Producer:in (objektiv media): Anne Westphal
Ich sag nur: ALIEN-Technologie.
Kamera: Konrad Fleckenstein
Ton: Philippe Luna Spangenberger
Sehr anschauliche und einfache Erklärung! Danke dafür. Nur verstehe ich damit noch nicht, wie es ein Chatbot schafft, genau auf meine Frage einzugehen und eine passende Lösung zu liefern. Das kann doch so sicher nicht exakt im Trainingsmaterial vorgekommen sein. Also welcher Teil fehlt nach der probabilistischen Vervollständigung noch, um das zu ermöglichen? Darüber könntet ihr doch auch noch ein Video machen.
Schnitt: Dennis Burneleit
Thumbnail: David Weber
Maximales Video
Grafiken: Dennis Burneleit / Kurzgesagt
Musik von Extreme Music & YouTube Audio Library
Naja, die Frage ist auch falsch formuliert. Heutige KIs und deren Antwort hängt immer noch sehr stark am Prompt. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis eine KI aus den normalen Sprachgebrauch den Kontext erkennen kann.
Fragt man ChatGPT "Wie viel E hat das Wort Erdbeere?" antwortet er nun richtig. Vermutlich weil das LLM weiter trainiert wurde.
Fragt man die gleiche Frage Gemini, gibt er Unsinn aus.
Ändert man das Prompt in "Wie viele Buchstaben "e" enthält das Wort Erdbeere?", gibt auch Gemini die richtige Antwort.
Beim ersten Prompt konnte die KI die einfach Logik "zähle alle "e" Zeichen und summiere diese" nicht erkennen.
Das ist nicht absurd, sonder ein Mensch / Maschine Interface Problem. Sh*t in, Sh*t out.
Ob das jetzt an der KI liegt mag man diskutieren. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass die Kompetenz zu exakter Formulierung durch unseren üblichen Sprachgebrauch leidet.
Hat man heute Probleme mit dem Internet Zugriff, reden viele Menschen von: "Das WLAN funktioniert nicht". Gemeint ist aber oftmals nicht das WLAN, sondern der Zugriff auf das Internet funktioniert nicht. WLAN und Internet bzw. der Zugriff darauf sind aber unterschiedliche Komponenten / Dinge. Für einen technischen Laien erübrigt sich die Differenzierung. Weil seiner Meinung nach "jeder" weiß was gemeint ist. Trifft er auf einen Servicetechniker, sieht die Welt wieder anders aus. Deswegen muss man eine KI immer wie einen hochspezialisierten Gesprächspartner sehen. Das erfordert jedoch eine exakte Formulierung.
Man müsste also Fragen und Kontext schaffen. Z.b.: "Ich habe Probleme die Internetseite zdf.de zu öffnen. Die WLAN Verbindung ist scheinbar ok und es betrifft alle PCs und Handys im Haus. Das Problem ist spontan entstanden. Ich benutze einen handelsüblichen Router xyz."
Mit so einem Prompt bekommt man ein zielführendere Ergebnis wie mit "Mein WLAN geht nicht".
Allerdings glaube ich, dass auch diese Probleme in Zukunft verschwinden. Auch wenn eine Maschine nicht so "denkt" wie ein Mensch. Meiner Meinung nach werden diese KIs immer noch unterschätzt. Das liegt in der Natur des Menschen. Wenn sich etwas exponentiell entwickelt, können Menschen die Tragweiten schlecht einschätzen und deswegen werden Dinge falsch beurteilt.
Dieses Video ist eine Produktion des ZDF, in Zusammenarbeit mit objektiv media.
Das Video ist sehr verständlich. Mich stört nur das Ende. Es ist nicht so, dass man früher nicht geahnt oder stark vermutet hätte, dass bei höherer Kontextlänge überzeugende Gespräche entstehen können. Das Problem war bis 2017, dass es für lange Kontexte einfach keine Lösungen gab, die noch zu Lebzeiten eine Antwort hervorgebracht hätten. Es hätte alles viel zu lange gedauert und zu viel Speicher benötigt. Erst das Paper "Attention is All You Need" von Google, das 2017 herauskam, hat hier ganz grundlegende Herangehensweisen verändert und damit ermöglicht, Text sehr schnell und aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen und daraus zu lernen. Deswegen sind wenige Jahre später die KI-Anwendungen förmlich explodiert.
More User Perspectives
Sie sieht aus wie Rosamund Pike
@albe-2also ich lerne von innen und außen, nur gibts noch eine innere innenwelt und ne innere außenwelt
@zeitistzucker4304Erdbeere hat 3 e und 1 E
...demnach ist es schon richtig. 😄
achso also einfach informatik studieren und dann selber machen. so einfach? wow :O
@shedonline7196Genial
@stefanhartmann6274Hab einfach Informatik studiert und selbst eins geschrieben
@ledom995👐
@Ascarthorschön ohne viel schwurbel, tara und fanfare, quick cuts und lauter musik
@fetBSuper Video! Ich vermisse aber ein paar Punkte die auf due Medienkompetenz einzahlen. Zum Beispiel: bei den Gesetzestexten Halluzinationen einer KI. Oder wie erkennt man Fake. Weit weniger technisch, aber gerade in dem Hintergrund ist Quellenarbeit extrem wichtig und darf nicht mehr als was elitaeres wahrgenommen werden, sondern sollte zu den Grundkenntnissen gehoeren. Da gibt es extrem viel aufzuholen!
Vielleicht gibt es ja bald eine Fortsetzung? 😊
Interessanter Beitrag. Nur die Hände, was machen wir das nächste Mal mit den Händen?
@mgarrtnerDie immer gleiche Gestik ist für mich schwer anzusehen.
@thomasaldenhoven9513Auf dem Rechner läuft einfach Linux!
@SpatenApollo327Sehr schön erklärt. Je nach Interessenlage besteht die Tendenz Sprachmodelle zu hypen, zu fürchten oder zu verteufeln - vermutlich war es bei der Erfindung des Rades ähnlich. Ich habe nach anfänglicher Skepsis sehr gute Erfahrungen mit ChatGPT gemacht. Man darf nicht unbesehen alles glauben (ist aber bei Aussagen von Menschen auch so), aber wenn man es als Werkzeug betrachet um konkrete Herausforderungen zu meistern (z.b. Briefe an Behörden o.Ä.) kann es sehr nützlich sein. Problematisch ist, ist m.E. hauptsächlich der relativ hohe Energiebedarf: dazu wäre auch mal ein Video interessant (die gängige Aussage, dass der Energiebedarf einer Anfrage etwa zehnmal so hoch ist im Vergleich zu einer Anfrage bei Google ist sehr pauschal - die Antworten von ChatGPT sind ja in der Regel sehr viel treffsicherer).
@rainervogel9462OK, mach mir keine Sorgen mehr, dass Sprachmodelle die Weltherrschaft an sich reißen 🤣
@AUFSTEHMENSCHIch finde den Begriff "Sprachmodell" im Zusammenhang mit ChatGPT & Co. irreführend. Frau Bast sagte, ein Modell sei ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit. Es macht aber nicht den Eindruck, dass die Entwickler von ChatGPT das Ziel hatten, ein Modell für menschliche Sprache zu entwickeln, d. h. zu beschreiben, wie Menschen Sprache erzeugen. Es sieht für mich eher so aus, dass sie einen Algorithmus entwickeln wollten, mit dem ein Computer Texte erzeugen können. Vielleicht entspricht das letztlich sogar der menschlichen Weise, wie Sprache erzeugt wird (oder auch nicht), aber beabsichtigt erscheint mir das nicht. Statt "Sprachmodell" fände ich passender, wenn man "Algorithmus zur Erzeugung von Text" sagen würde.
@soulman3711Letztens mit Brave search über Fließkommazahlen diskutiert und endlich verstanden, dass Genauigkeit (Bitlänge), damit die Menge der pro Takt verarbeiteten Daten doppelt so hoch ist, wenn sich die Breite der Genauigkeit auf float statt auf double beschränkt.
Double ist doch viel genauer?!
Interessant ist dabei, dass sich die Iteration des Durchlaufs eines Datensets halbiert im Vergleich zu double und damit ist eine Möglichkeit der Korrektur in der gleichen Zeit gegeben, auch wenn eine double Iteration genauer falsch gewesen wäre, so hat die float Iteration es zwei Mal geschafft sich zu prüfen und ggf. zu korrigieren 😁
Verrückt aber macht Sinn ... Float ist hinreichender genau und doppelt so schnell und GPT baut keine Raketen 🚀🧑🚀
Geiler Scheiß und so simpel 😁
Du hast gesagt
die energie eines photons hängt ab von seiner
Gemini hat gesagt
Die Energie eines Photons hängt direkt von seiner Frequenz (oder indirekt von seiner Wellenlänge) ab.
In der Quantenphysik wird dieser Zusammenhang durch die Einstein-Formel (auch Planck-Einstein-Gleichung genannt) beschrieben:
E=h⋅f
Dabei steht:
E für die Energie des Photons.
h für das Plancksche Wirkungsquantum (h≈6.626⋅10
−34
Js).
f (oft auch als ν bezeichnet) für die Frequenz der elektromagnetischen Strahlung.
Wichtige Zusammenhänge
Frequenz: Je höher die Frequenz (desto "schneller" die Schwingung), desto energiereicher ist das Photon. Gammastrahlung hat beispielsweise eine sehr hohe Frequenz und damit viel Energie, während Radiowellen eine niedrige Frequenz und wenig Energie haben.
Wellenlänge: Da die Frequenz und die Wellenlänge (λ) über die Lichtgeschwindigkeit (c) gekoppelt sind (f=
λ
c
), gilt auch:
E=
λ
h⋅c
Das bedeutet: Je kürzer die Wellenlänge, desto höher die Energie. (Blaues Licht ist also energiereicher als rotes Licht).
Zusammenfassung für den Alltag
Man kann sich das wie bei Meereswellen vorstellen: Viele kurze, schnelle Wellen hintereinander (hohe Frequenz) tragen mehr Kraft in sich als wenige, lange und träge Wellen (niedrige Frequenz). Dass die Energie nur in diesen festen "Paketen" (Quanten) vorkommt, war eine der bahnbrechendsten Entdeckungen der modernen Physik.
Soll ich dir vorrechnen, wie man die Energie für eine bestimmte Farbe (z. B. grünes Licht) konkret bestimmt?
Sehr gut erklärt, aber mir fehlen die neuronalen Netzwerke mit Biases und Weights. Das ist eine riesen Blackbox die am Ende entscheidet welches Wort genommen wird. Aber klar, das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen...
@observingentityIch habe förmlich an ihren Lippen geklebt, so sehr hat sie mich in ihrem Bann gezogen ❤
@LordSchlumpfWas oder wie lehrt oder unterrichtet die Frau. Schwer nachzuvollziehen😢
Hier wird etwas angepriesen, gehypt das im Prinzip nichts anderes als ein Hütchenspiel ist😂.
Solange KI nicht von der Leine gelassen wird und kein Bewusstsein entwickelt, bleibt sie dem Menschen unterlegen.
Solange KI keine Aktienkurse voraussagen kann, bleibt sie nur ein überschätztes Spielzeug😂
€rdb€€r€
Da zähle ich 4
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der KI "Skynet" in Terminator und dem Programmen was die dullis da draußen "KI" nennen?
@glitzi787Wieso hab ich das Gefühl, dass gut 90% der Kommentare hier von Bots sind?
@promenadenkater9721Gut erklärt aber ich sehe die gefahren hinter der KI
Und es fallen mir die Zitate von
Johann Wolfgang von Goethe
Faust Monolog
Drum hab' ich mich der Magie ( KI) ergeben
Der Zauberlehrling
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.
🤯
@oneclickaway23Nur Statistik oder Wahrscheinlichkeit?
Viel zu einfach!
Viele machen einen Denkfehler:
Wenn etwas auf Wahrscheinlichkeiten basiert, kann es kein Verstehen sein.
Aber:
Menschen antizipieren ständig wahrscheinlichste Fortsetzungen.
Wir beenden Sätze im Kopf
anderer.
Wir erwarten typische Reaktionen.
Wenn jemand sagt:
Ich habe seit drei Tagen starke Zahnschmerzen…
Dann weiß man schon, dass wahrscheinlich das Wort Zahnarzt folgt.
Das ist auch probabilistisch.
Nur nennen wir es dort nicht „Wahrscheinlichkeit“, sondern Erfahrung,Intuition,
Mustererkennung,Kontextgefühl...
Das Gehirn ist auch Biochemie.
Musik ist auch nur Schall.
Ein Roman ist auch nur Druckerschwärze.
Die Reduktion auf die unterste Ebene sagt nichts über die emergente Komplexität aus!
Ein Taschenrechner arbeitet auch nur mit Bits.
Trotzdem würded man nicht sagen, Mathematik sei „nur Strom an und aus“.
Danke für das tolle Erklärvideo! Zur Frage, was mich noch interessieren würde: Bei den genannten "weiteren Tricks" liest man immer wieder von der sogenannten "Transformer"-Technologie (das "T" in ChatGPT) und dem Google-Paper "Attention is all you need". Darüber kann man viel im Internet lesen, aber als Nicht-KI-Experte scheitert man. Da wäre eine vereinfachte, aber nachvollziehbare Erklärung im Stile dieses Videos sehr hilfreich! Danke!
@michaeloppel6028Also mein gemini advanced hat alles gewusst .Bier ki war sche...
@pawelpajak9794