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Dr. Jörg Burkhard - Rechtsanwalt/Fachanwalt

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Die Spur des Geldes - Teil I - RA Dr. jur. Jörg Burkhard

Video Overview & Insights

Die Spur des Geldes: einerseits verräterisch - andererseits entlastend. Wird Bargeld (im Tresor, zu Hause oder im Betrieb) bzw. Einzahlungen auf Konten aufgefunden, so muss die Mittelherkunft durch den Unternehmer geklärt werden können. Kann er die Mittelherkunft nicht erklären, kann die Finanzverwaltung in den ungeklärten Geldzugängen schwarze Einnahmen sehen und diese versteuern. Auch bei einer Unterdeckung, etwa bei einer Bargeldunterdeckung stellt sich die Frage, wovon der Unternehmer gelebt hat Oder von was er die Ware gekauft hat. Auch dies ist eine Spur des Geldes: lässt sich hier nicht erklären, von was der Unternehmer oder wie der Erwerb (eines Grundstücks, eines Autos, einer Maschine etc.) bezahlt wurde, muss dies von schwarzen Einnahmen stammen. Die Lücken bei der Spur des Geldes, die Unaufklärbarkeit einer Finanzierung sind daher ebenfalls Beleg für eine Hinterziehung zumindest bei einem Unternehmer.

Ich denke, Geldscheinnummern könnte man heute bei jedem Transfer erfassen und tracken. Jeder Geldschein hinterläßt dann eine Spur. Bargeldzahlungen wären dann nicht mehr anonym.

— @andreas7136

Die Spur des Geldes gilt aber auch umgekehrt: Wird aufgrund einer Ausbeutekalkulation eine angebliche Hinterziehung vom Prüfer behauptet, muss das Geld auch vorhanden sein. Eine Vermögenszuwachsrechnung kann hier den Steuerpflichtigen entlasten. Häufig wird dieser Gedanke ausgeblendet: dass er angeblich viel zu schwierig zu prüfen und zu beweisen wo das Geld sein könnte. Die Möglichkeiten wären angeblich viel zu vielschichtig. Das ist aber bei Licht betrachtet nicht richtig. Denn es geht meist nicht nur um zehn oder 20.000 € im Jahr. Häufig sind bei solchen Kalkulationen mehrere zig 1000 € oder gar mehrere 100.000 € pro Jahr das Ergebnis einer Ausbeutekalkulation. Das ist aber dann so viel Geld, dass dies nicht unauffällig irgendwo im allgemeinen Lebenswandel untergebracht werden kann. Das hinterlässt Spuren: der teure Lamborghini, das teure Motorboot das teure Eigenheim oder der Ausbau des privaten Hauses. Mehrere 100.000 € in einem Prüfungszeitraum können auch nicht mal so kurz nebenbei unauffällig ausgegeben werden. Werden aber diese Luxusgüter oder diese Umbauten oder Häuser Käufer nicht gefunden, stellt sich schon zurecht die Frage, wurden das Geld aus der angeblichen Hinterziehung geblieben ist. Die Spur des Geldes müsste hier verräterisch sein. Ist das aber gerade nicht, so ist sie entlastend. Dabei darf nicht übersehen werden, dass nicht der Steuerpflichtige sich Ex kopieren muss, sondern die Finanzverwaltung die Darlegung von Beweislast für das Ergebnis bzw. die Richtigkeit der Schätzung dem Grunde und der Höhe nach hat. Leider ist es so, dass dieser Beweislast Grundsätze außer Blick geraten und Finanzbeamte, Staatsanwälte, Richter nur auf die Kalkulation achten und diese nicht mit Leben ausfüllen und nicht hinterfragen, wurden dann das Geld geblieben ist, das angeblich hinterzogen wurde. Die Spur des Geldes ist daher ein wichtiger Ermittlungsschritt und ein wichtiger Teil der Gesamtbetrachtung eines von der BIP oder Steuerfahndung behaupteten Sachverhaltes. Gerade hier ist dann zu beachten, dass das Nichtvorhandensein das behaupteten Geldbetrages schwerer wiegt als die Kalkulation, die fehlerbehaftet sein kann und die gewisse Annahmen zugrunde liegt, die völlig falsch sein können und dann sich kalkulatorisch überexponentiell entwickeln. Denn häufig verkennen Prüfer bei einer Kalkulation, dass es nicht darum geht, was idealtypisch bestenfalls zum Beispiel aus dem Wareneinkauf hätte erlöst werden können, sondern es muss natürlich konkret ermittelt werden, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen mit welchem Personal der Betrieb wirtschaftet und was unter diesen Rahmenbedingungen erwirtschaftet wurde, nicht was hätte erwirtschaftet werden können.

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Das Geld ist nicht weg. Es ist nur in anderen Händen.

— @dasBubchen

Rechtsanwalt Dr. jur. Jörg Burkhard

Fachanwalt für Steuerrecht | Fachanwalt für Strafrecht

... oder im Bankschließfach in Gelsenkirchen. Wie werden denn da die nicht unwesentlichen Bargeldimporte, die durch den Zoll an den Flughäfen auffallen, behandelt?

— @corneliakluger1699

Meine Stärke liegt in meiner Spezialisierung, meinem Engagement und der hohen Professionalität meiner Arbeit. Ich habe mich auf das Steuerrecht, das Steuerstrafrecht, Betriebsprüfungen, Fahndungsprüfungen, Selbstanzeigen, das Wirtschaftsstrafrecht, das Arbeitgeberstrafrecht und tax compliance spezialisiert. Ich bin der festen Überzeugung, dass der außerordentlich hohe Grad meiner Spezialisierung, der nur durch eine Beschränkung auf die vorgenannten Themengebiete erzielt und aufrechterhalten werden kann, die Grundlage für meine Erfolge für meine Mandantschaft ist. Die Kanzlei besteht seit 1998.

Je genauer man Menschen untersucht, desto anfälliger werden sie für Fehler. Die gestohlenen Güter werden seit mindestens zehn Jahren gestohlen und ins Ausland geschmuggelt. Schweiz, Schweden… Wir leben in einer Zeit, in der die Großen im Überfluss leben, während die Kleinen verhungern, und wir merken nicht einmal, dass sie noch leben. Was ich damit sagen will: In Deutschland liefern wir die Menschen seit Langem dem Wirtschaftsmonster aus, aufgrund absurder Regierungsentscheidungen. Die Menschen werden verrückt; sie sollen arbeiten, und wer arbeitet, wird mit horrenden Steuern belastet. Wer nicht arbeitet und sich an Arbeitsagenturen wendet, wird aus den verschiedensten Gründen schikaniert. All das macht die Menschen krank und treibt sie in die Kriminalität. Man verspottet sie, indem man fragt, wie sie ihre Ersparnisse erworben haben, als wären sie auf illegalem Wege entstanden. Sie so zu behandeln, ist falsch. So wie keine zwei Finger perfekt gerade sind, können auch schlechte Menschen aus der Bevölkerung hervorgehen. Es ist, als würde man die Decke verbrennen, um einen Floh zu töten. Das alles soll nicht den Eindruck erwecken, ich würde Geldwäsche verteidigen. Die Strafe muss denen zuteilwerden, die sie verdienen. Die Oberschicht sollte nicht im Luxus schwelgen, während die Unterschicht leidet.

— @SahinWebci

More User Perspectives

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Bei Betriebsprüfern wie Herrn achilles haben sie bleibenden Eindruck hinterlassen 😂

@Der_Laie