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IRAN: Deal mit Trump perfekt! Experte verrät! "Das ist für die ganze Welt der entscheidende Punkt!"

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IRAN: Deal mit Trump perfekt! Experte verrät! "Das ist für die ganze Welt der entscheidende Punkt!"

Die USA und der Iran haben sich auf ⁠ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung ihres Krieges und zur Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus geeinigt. Die Vereinbarung sieht ein Ende der militärischen Konflikte vor, lässt jedoch die Zukunft des iranischen Atomprogramms für spätere Verhandlungen offen. US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag gegen 17.30 Uhr Washingtoner Zeit (23.30 Uhr deutscher Zeit) auf seiner Plattform Truth Social, die Vereinbarung mit der Islamischen Republik stehe. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach am Montag von einem "potenziellen Durchbruch". Sie erklärte vor einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg, die EU stehe bereit, zu einer nachhaltigen Lösung beizutragen.

Kurz vor Trump hatte der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif, dessen Land als Vermittler auftrat, die Einigung verkündet. Die Absichtserklärung soll am Freitag in der Schweiz offiziell unterzeichnet werden. Die Nachricht ließ die Ölpreise einbrechen; der Preis für die Nordseesorte Brent fiel am Montag im frühen Handel um vier Prozent. In Frankfurt schoss der deutsche Aktienleitindex DAX zum Handelsbeginn am Montagmorgen um fast zwei Prozent in die Höhe und notierte bei 25.068,37 Zählern. ‌Damit eroberte er erstmals seit zehn Tagen die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke zurück.

TRUMP: NETANJAHU "SCHWIERIGER PARTNER"

Das Abkommen sieht Sharif zufolge die sofortige und dauerhafte Einstellung der Militäroperationen an allen Fronten vor, einschließlich des Libanon. Das Sekretariat des Nationalen Sicherheitsrates Irans teilte mit, dass die Angriffe am Montagabend eingestellt werden sollen. Der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi erklärte, dass während einer 60-tägigen Waffenruhe ein umfassenderes Abkommen ausgehandelt werden solle, das auch Sanktionserleichterungen für den Iran vorsehe. In diesen Gesprächen soll zudem das iranische Atomprogramm thematisiert werden.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz betonte unterdessen, dass das israelische Militär auf unbestimmte Zeit in Sicherheitszonen im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen bleiben werde, um die Grenzen zu schützen. Dies hätten er und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegenüber Trump deutlich gemacht. Sollte der Iran Israel wegen der Ereignisse im Libanon angreifen, werde man mit aller Kraft zurückschlagen, sagte Katz.

Trump hatte Netanjahu am Sonntag in einem Telefonat über die Fortschritte informiert, wie der israelische Sender N12 unter Berufung auf einen Regierungsvertreter berichtete. In einem Interview mit der "New York Times" bezeichnete Trump Netanjahu als "schwierigen Partner" und erklärte, der israelische Regierungschef solle ihm dafür danken, dass er Israel vor einem atomar bewaffneten Iran gerettet habe.

Trump kündigte an, ⁠dass die Straße von Hormus, eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öl und Gas, am Freitag ⁠wieder geöffnet werde. Zudem habe er das Ende der US-Blockade iranischer Häfen angeordnet. "Schiffe dieser Welt, werft eure Maschinen an. Lasst das Öl fließen!", schrieb ‌Trump.

In einer gemeinsamen ⁠Erklärung zeigten sich Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien bereit, Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, sofern die Islamische Republik nachweisbare Schritte zur Begrenzung ihres ⁠Atomprogramms unternehme. ‌Der britische Premierminister Keir Starmer forderte eine gebührenfreie Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Johann Wadephul in Luxemburg.

SENATOR: ABKOMMEN MUSS US-KONGRESS VORGELEGT WERDEN

Die Einigung kommt für Trump vor den US-Kongresswahlen im November gelegen, da steigende Benzinpreise für Unmut unter den Wählern gesorgt hatten. Er steht jedoch unter Druck aus den eigenen Reihen. Der republikanische Senator Lindsey Graham ‌lobte das Abkommen, betonte ⁠jedoch, er werde die kommenden Verhandlungen über das Atomprogramm genau beobachten. Jedes Atomabkommen müsse dem Kongress zur Prüfung vorgelegt werden.

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