Portugals Norden: Unterwegs im Douro-Tal bis Porto | ARD Reisen
Video Overview & Insights
🏞️ Das Douro-Tal zählt zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Europas. André Gatzke folgt dem Flusslauf des Douros quer durch Nordportugal. Seine Reise beginnt in Porto, führt durch das spektakuläre Tal bis ins abgeschiedene Gebirge der Serra da Freita. Er fährt auf der malerischen Zugstrecke "Linha do Douro" direkt am Fluss und den Weinbergen entlang 🛤️.
Спасибо за субтитры на русском😘
🛣️ Mit dem Auto nimmt André die kurvenreiche N222, die als eine der schönsten Panoramastraßen Portugals gilt. Dabei macht er Station in Peso da Régua, dem Zentrum des Portweinhandels und im Kloster von Arouca, wo er regionale Backwaren probiert. Bei einer Tour auf einem historischen Rabelo-Boot erfährt er mehr über die einst wichtigste Transportader des Weinhandels 🍇.
Für atemberaubende Natur muss man nicht unbedingt weit fahren, auch unser Nachbar Österreich bietet prächtige Berge und Täler - Jetzt in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/reisen-oesterreich-tannheimer-tal?yt=d
00:00 Intro
01:38 Porto: Vom historischen Zentrum zum Bahnhof São Bento
Ich habe das Glück in meinem langen Leben viele Regionen auf vielen Kontinenten besucht zu haben. Kaum etwas hat mich so beeindruckt wie das Dourotal und seine Ortschaften und der einzigartige Charme von Porto. Vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Reisebericht und meine schönen Erinnerungen.
03:27 Mira Douro – Mit dem Retro-Zug von Porto ins Douro-Tal
05:33 Portwein: Harte Arbeit in den Hängen bei Peso da Régua
Wunderbare Reportage!!
10:38 Über die N222 – Im Auto durchs Alto Douro
12:26 Im Rabelo ab Pinhão – Tour im traditionellen Boot auf dem Douro
Immer so schön, wenn andere mit unseren GEZ-Zwangsabgaben verreisen dürfen.
16:59 Weinernte auf dem Weingut Niepoort
23:49 Zurück nach Porto und Vila Nova de Gaia: Rundgang mit Stadtführer Nicolas Neef
Spanisch in Portugal??😂😂😂
27:16 Harry Potter Vibes: Löwenbrunnen und Buchhandlung "Livraria Lello"
32:32 Prächtige Fliesenbilder: Kirche des Heiligen Ildefonso
Gaia ist kein Stadtteil von Porto, sondern eigene Stadt. Mein Heimatstadt. Schönen Gruß. Tolles Bericht.
34:28 Zwei in Einem: Igreja do Carmo
34:50 Portos kalorienreiche Spezialität: Francesinha
Olá, André!
Está excelente. Muitos Parabéns.🚂🇵🇹😁😁😁Célia
37:32 Abendprogramm: Petiscos – Portugiesische Tapas – und Sundowner am Jardim do Morro
40:02 Antonios gefragtes Holzofen-Brot in Provesende
Viking boats 💚❤️
42:18 Historische Zugfahrt ab Peso da Régua
51:31 Von Pinhão nach Alvarenga
ich lerne deutsch aber anfanger DAS canal ist sehe ich und ich liebe sehr viel GRÜSSE
53:51 Outdoor-Abenteuer mit Verónica Bernado: Wanderweg Passadiços do Paiva
59:40 Gebäck-Spezialitäten aus dem Kloster von Arouca
Love it! ❤
01:02:13 River-Trekking auf dem Paiva im Geopark Arouca
01:07:11 Mercado do Bolhão - Markthalle in Porto
Toller Bericht, wir waren schon in Porto und haben trotzdem/deswegen eine Menge Inspirationen erhalten! Mehr Öffis als Auto muss das Motto sein. Und: Top T-Shirt-Wahl, das gelbe Good Vibes Shirt hab ich auch 😊👍
01:11:03 Musikalische Tradition: Tuna Gruppen
01:12:15 Besenmacherei in der Altstadtgasse: Escovaria Belmonte
Die Sendung war wirklich "wunderschön"!❤ Ich liebe Porto, das Dourotal und den ganzen Norden.
01:16:10 Auf die andere Seite des Douro: Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia
01:22:00 Foz do Douro – Mit der Eléctrico zur Mündung am Atlantik
Popp
01:27:50 Outro
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Der Fluss wird übrigens "Dooru" ausgesprochen ;)
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Weitere Infos:
Leider mit extremen Längen. Mindestens zweimal heißt es, die schönste Zugstrecke Europas. Es fehlen die Menschen mit ihren Geschichten.
► ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/reisen
► Wunderschön: https://wunderschoen.wdr.de
Kommentar: Die Kehrseite des „Wunderschön!“-Fernwehs
Die sogenannten „Wunderschön!“-Reportagen – und ähnliche Formate im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprechen eine Auszeit vom Alltag, präsentieren malerische Landschaften und kulturelle Highlights. Doch bei genauerer Betrachtung offenbaren sie eine bedenkliche Oberflächlichkeit, die dringend kritisiert werden muss.
Der zentrale Kritikpunkt liegt in der oft mangelnden Empathie der Reporter. Statt die Reiseziele aus einer differenzierten, vielleicht sogar selbstkritischen Perspektive zu beleuchten, dominieren meist eine unreflektierte Begeisterung und eine fast kindliche Naivität. Man bekommt den Eindruck, die Reporter würden mit Scheuklappen durch fremde Kulturen reisen. Die tatsächlichen Herausforderungen, sozialen Spannungen oder die schlichte Alltagsrealität der lokalen Bevölkerung werden bestenfalls in beiläufigen, oft romantisierten Nebensätzen abgehandelt. Es ist eine Welt, die auf Postkarten-Ästhetik reduziert wird, in der das authentische Leben der Einheimischen zur malerischen Kulisse für die Urlaubsfantasien der Zuschauer verkommt. Man fragt sich: Wird die Hektik der Bewohner Venedigs, die unter dem Massentourismus leiden, wirklich gesehen oder nur als charmantes Lokalkolorit inszeniert?
Ein weiterer, noch gravierenderer Punkt ist die Überflüssigkeit der Berichterstattung über touristische Hotspots, die ohnehin schon massiv überlaufen sind. Die Reportagen leisten damit aktiv Beihilfe zur weiteren Verschärfung des Overtourism-Problems. Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender in seiner Prime-Time Sendung die Cinque Terre, Santorin oder die Amalfiküste als ultimative „Geheimtipps“ (was sie schon lange nicht mehr sind) feiert, trägt er direkt zur weiteren Belastung fragiler Ökosysteme und lokaler Infrastrukturen bei. Dies ist nicht nur unreflektiert, sondern in Zeiten des Klimawandels und wachsender Sensibilität für Nachhaltigkeit geradezu verantwortungslos.
Reisejournalismus sollte nicht nur als Werbeplattform für die Tourismusindustrie dienen. Seine wahre Aufgabe läge darin, die Zuschauer zu einem bewussteren, respektvolleren Reisen zu erziehen. Er sollte neue, weniger frequentierte Orte vorstellen, die Geschichten hinter den Kulissen erzählen und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Gast und Gastgeber differenziert darstellen.
Solange die „Wunderschön!“-Formate jedoch die touristische Wunschmaschine mit Hochglanzbildern von überlaufenen Sehnsuchtsorten bedienen und die Empathie für die lokale Realität vermissen lassen, bleiben sie, bei aller Produktionsqualität, primär eine oberflächliche Schau der Naivität und ein Teil des Problems, das sie eigentlich kritisch hinterfragen müssten. Der Titel müsste eigentlich lauten: „Wunderschön! – Die heile Welt der Reisenden, die nicht hinschauen wollen.“
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#portugal #porto #douro #wunderschön #ardreisen
Eine schöne Stadt...aber Porto leidet wie viele andere europäische Städte unter Übertourismus. Die Kulturlandschaft am Douro am besten vom Wasser aus erleben. Die Bahnfahrt ist aber auch wunderbar.
Porto – Die Stadt am Douro beeindruckt mit ihrer zum UNESCO-Welterbe gehörenden Altstadt, der Ribeira, mit ihren windschiefen Häusern am Douro-Ufer. André Gatzke erkundet die zweitgrößte Stadt Portugals mit ihrer bunten Vielfalt aus Altbauten, berühmten Azulejos und engen Gassen. Er besucht eine historische Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia, schlendert über den berühmten Bolhão Markt und schaut im Fischerdorf Afurada vorbei, wo heute noch Waschfrauen ihre Wäsche im öffentlichen Waschhaus waschen - ein lebendiges Stück Alltagskultur. In der berühmten Buchhandlung Livraria Lello und einer Besenmacherei spürt er der Behauptung nach, Porto habe J.K. Rowling zu Szenen aus "Harry Potter" inspiriert.
Das Douro-Tal ist seit 1756 ein geschütztes Weinbaugebiet - das älteste der Welt. Die steilen Hänge wurden über Jahrhunderte in kunstvolle Terrassen verwandelt, um Wein anzubauen. Die Tradition des Portweins reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. André Gatzke besucht ein Weingut und lernt, wie man Trauben traditionell mit dem Fuß stampft. Eine Methode, die trotz techni-scher Alternativen gepflegt wird.
Olá an André und das Team von WDR Wunderschön,
es war mir (Nicolas) und dem Team von Porto entdecken eine Freude, euch durch Porto zu führen. Wir hoffen, auch weiterhin vielen Gästen auf Deutsch unser Porto zeigen zu können.
Nicolas
von Porto entdecken
Arouca gilt als Naturperle im Hinterland Portos. André Gatzke wandert dort über eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken Europas, die in 175 Metern Höhe den Fluss Paiva überspannt. Auch der "Passadiços do Paiva" ist ein besonderes Erlebnis: Der fast neun Kilometer lange Holzsteg führt durch die Schlucht und wurde so angelegt, dass das Tal zugänglich bleibt, ohne die Natur zu beeinträchtigen. Neben abenteuerlichen Wanderungen bietet die Region auch Herausforderungen auf dem Wasser - etwa beim River Rafting auf dem wilden Fluss Paiva.
Wir empfehlen grundsätzlich allen Reisenden sich vor Antritt der Reise gründlich über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit
👍❤️❤️
"Wunderschön! Porto und das Douro-Tal" ist ein Film von Carolin Wagner, Redaktion: Iris Möller-Grätz. Dieser Film wurde 2025 im Auftrag des WDR produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
Danke für den herrlichen Reisebericht.👍😍💚👋
More User Perspectives
welches coole gelbe T-Shirt mit dem leuchtend bunten großen Emblem trägt André zeitweilig im Reisebericht?
@jom6760Ein herrlicher und anregender Reisebericht, haben wir genauso genossen wie unsere eigene Reise nach Porto und ins Douro-Tal vor 6 Jahren….hier gilt mal wieder das Motto: „warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah“….alles wunderschön - Menschen, Küche, Landschaft, Weine, Gastfreundschaft, Fröhlichkeit - der Bericht hat uns neue Ideen für eine weitere Reise dorthin geliefert. Vielen lieben Dank dafür.
@jom6760Wunderschön....❤❤❤❤❤
@Germantly👍
@tanseleeric5239Chau unt Tschüss 😊🎉❤
@dilekcaglar8075Atemberaubende Natur, Berge und Täler hat auch unser Nachbar Österreich zu bieten: Jetzt in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/reisen-oesterreich-tannheimer-tal?yt=k
@ARDReisen