Praxisschock im Lehramt: Warum viele Lehrer im Referendariat aufgeben | NDR Info
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Praxisschock im Referendariat? Warum viele angehende Lehrer aufgeben
Die Bildung für Lehrkräfte ist echt mies...
Es ist SCHEISS EGAL, wie viel das kosten würde! An drei Dinge sollte ein Staat NIEMALS sparen: Bildung, Gesundheit, Infrastruktur!
Die Realität des Referendariats
Referendare wie Marten Janßen erleben oft eine Überforderung zu Beginn ihrer praktischen Ausbildung. “Am Anfang war ich oft völlig überfordert, es prasselt so viel Neues auf einen ein”, erinnert sich der 25-jährige angehende Physik- und Chemielehrer. Diese Erfahrung ist symptomatisch für den Praxisschock, den viele Lehramtsanwärter erleben.
Ich muss da einfach an Volker Pispers denken, wenn er über Lehrer spricht
Mangelnde Praxiserfahrung im Studium
Ein Hauptkritikpunkt an der Lehrerausbildung ist der geringe Praxisanteil während des Studiums. Janßen berichtet: “Vom Fachwissen geht das, was wir dort lernen, weit über das hinaus, was ich im Schulalltag brauche.” Er plädiert für ein ganzes Praxissemester, um den Übergang ins Referendariat zu erleichtern.
"Aber, Dafür müssten jährlich..." Oh, jetzt kommt ne riesen summe? Verflucht. "56 Millionen Euro"...Also der Wert eines vielleicht mittelständischen Unternehmens, damit unsere GESAMTE GESELLSCHAFT BESSER FUNKTIONIERT? Joa. Juckt opa + oma halt nicht, also wirds nicht gemacht. Unfassbar, wie sehr auf Bildung 0 Rücksicht genommen wird in Deutschland...
Reformbedarf in der Lehrerausbildung
Experten sind sich einig: Die Lehrerausbildung muss attraktiver werden. Geplante Reformen wie das Stufenlehramt in Niedersachsen scheiterten jedoch an den Kosten. Stattdessen setzt die Politik auf kleinere Maßnahmen wie bessere Besoldung und den Einsatz von Sozialarbeitern.
An einem Studienseminar in Niedersachsen wurden dir Referendare mit dem Spruch begrüßt: "Wir sind das Studienseminar mit der höchsten Selbstmordrate". Eine Referendarin hat sich das Leben genommen.
Der Lehrkräftetrichter: Ein alarmierender Trend
Laut einer Studie des Stifterverbandes brechen bundesweit rund 42 Prozent der angehenden Lehrer ihre Ausbildung ab, die meisten bereits an der Universität. Christoph Rabbow vom niedersächsischen Philologenverband bezeichnet dieses Phänomen als “Lehrkräftetrichter”.
Ich habe einen Quereinstieg als Lehrer gemacht, hatte quasi ab Tag 1 mein Ref. Ich finde, dass die Ansprüche der Schule und damit im Vergleich die Entlohnung in keinem Verhältnis stehen. Auch die Karrieremöglichkeiten sind begrenzt. Iwann war ich dann "voll ausgelernter" Lehrer und das wars. Mit Anfang 30 wollte ich mich aber noch anderweitig entfalten und habe mich beruflich mit Erfolg umorientiert. Die Referendare wurden bei uns wie Sklaven behandelt und alle waren sie froh, wenn sie fertig waren und was anderes machen konnten.
Dabei wäre es ganz anders möglich, Referendare zu halten:
1. Ab Tag 1 gleichen Lohn wie andere.
2. Einen Paten zu haben für Probleme und Fragen.
3. Kooperation statt Ellbogengesellschaft: Alle Arbeitsmaterialien werden unter den Kollegen geteilt - auch selbst erstellste.
4. Freie Tage ermöglichen: Gerade die Referendare brauchen mehr Zeit um Unterricht vorzubereiten. Ein freier Tag pro Woche würde unglaublich viel bewirken.
Konkurrenz aus der Wirtschaft
Kultusministerin Julia Willie Hamburg beobachtet, dass Unternehmen aktiv an Universitäten um Nachwuchskräfte werben. Der Lehrerberuf konkurriert somit mit attraktiven Angeboten aus der Privatwirtschaft.
Und man lernt mal wieder alles außer den Umgang mit den Menschen mit denen man sich im Beruf befassen will. Fachwissen ist die eine Sache. Aber das (Wichtigste!) pädagogische und soziale Wissen kommt dabei viel zu kurz. Sie können die Schüler noch so zumüllen mit Informationen, wenn sie keine Beziehung zu ihnen haben, dann wirds Lernen auch ein Problem.
Herausforderungen im Referendariat
Der Verein Rettet-das-Ref kritisiert die oft belastende Atmosphäre während des Referendariats. Er fordert eine “partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe” und die “Förderung einer offenen Fehlerkultur”. Zudem sollten angehende Lehrer besser auf praktische Aspekte wie Konfliktbewältigung und Elternkommunikation vorbereitet werden.
Ich habe ein Semester Lehramt studiert. Das war genau genug um zu wissen, dass ich es doch auf keinen Fall will. 😂
00:00 Praxisschock im Lehramt: Warum geben Lehramtsanwärter im Referendariat auf?
00:15 Referendar Marten Janßen: Herausforderungen und Überforderung im Referendariat
Ich hatte Suizid Gedanken während des Referendariats. 1er Studium für nix. Die Seminarleiter haben mich kaputt gemacht. Die Erwartungen an Referendare sind je nach Fachleitung komplett utopisch. Wann werden die Fachleiter mal überprüft…
00:35 Lehrerausbildung reformieren: Mehr Praxis im Studium gefordert
00:58 Kultusministerin Hamburg: Geplante Reformen der Lehrerausbildung zu kostspielig
Ich kann mich noch an meinen damaligen Hauptseminarleiter erinnern, der so unglaublich faul war und uns damals jede Woche mit dem Brötchenerlass vollgetextet hat.
Dem war das so egal, denn senil war er in seinem Alter noch nicht. So brauchte er die Seminare wenigstens nicht vorbereiten.
Er hat einfach mit der Angst der Referendare gespielt, die befürchteten, in seinen Prüfungen durchzufallen und hat sich so ein schönes Leben gemacht. A15 für's Gott spielen.
Alibimäßig hat er dann bei den Lehrproben 50 Cent bezahlt, hatte sich aber fein den Bauch mit frischbelegten Brötchen und Kaffee vollgeschlagen.
Im wahren Leben war er jedoch ein totaler Versager und er wurde selbst von meinen Schülerinnen und Schülern schon nach 45 Minuten als Wurst identifiziert.
Und solche Heinis entscheiden dann über Wohl und Übel.
Da muss tatsächlich mal eine Kontrollinstanz installiert werden, die mit einem derartigen herrschaftlichen Verhalten aufräumt.
Ich war froh, dass ich einen wertschätzenden Schulleiter und einen Fachleiter hatte, die das Herz auf dem richtigen Fleck hatten und sich für mich eingesetzt hatten.
Meine Auszubildenden sind immer sehr froh, mich als Lehrer zu haben.
01:15 Lösungsansätze gesucht - Was hilft gegen den Praxisschock im Referendariat?
Viele angehende Lehrerinnen und Lehrer brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab, die meisten während des Studiums. Reformen müssten her und wurden von der niedersächsischen Landesregierung auch geplant - der große Wurf sei allerdings zu teuer. Mehr zum Thema findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lehrer1038.html
Dann verbrennt sie nicht im Ref!!!!
#ndrinfo #Lehramt #Referendariat #Lehrermangel
Foto Thumb: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Weber //
Meine Güte, wie tief wollen Lehrer noch sinken? Dieses Selbstmitleid ist jammern auf sehr hohem Niveau. In Hamburg wird mehr gestreikt aus der Richtung, als daß Unterricht gegeben wird. Lehrer wollen immer mehr Geld, dafür können sie sich gut und gern stark machen, aber loyal und professionell vor einer Klasse stehen, das können sie nicht mehr. Befragt endlich mal die Schüler, was los ist, und auch die Eltern. Ein Beispiel: der Physikunterricht findet in einem ganzen Halbjahr nur drei Mal statt, Klausuren oder LK's keine Einzige. Auf dem Halbjahreszeugnis bekommt jeder Schüler eine 3, mit der Begründung...ich kann euch ja nicht richtig einschätzen, deswegen bekommt jeder diese Note.
Also ihr lieben Lehrer, fangt endlich mit dem Unterricht an
picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte //
picture alliance/dpa | Marijan Murat //
Meine Cousine studierte für Lehrerin und wurde eine, um zu lernen das man zu allen grossen Schulferien gekündigt wird anstatt Urlaub zu kriegen. Systematisch.
NDR Screenshot
► Es fehlen Tausende Lehrkräfte in Norddeutschlands Schulen, so die Lehrerverbände. Sie sehen Reformbedarf bei der Ausbildung. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/gew240.html
►Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat den Fachkräftemangel auch für das neue Schuljahr als großes Thema benannt. Eine Maßnahme soll die geplante Anhebung der Einstiegsgehälter sein. Weitere Infos dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/schulstart356.html
Das beste Deutschand
► Viele Schulen in Niedersachsen suchen händeringend neue Lehrerinnen und Lehrer. Gleichzeitig geht die Anzahl der Referendare zurück. Das Kultusministerium verweist auf einen bundesweiten Trend. Mehr zum Hintergrund findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/schule3470.html
► In Niedersachsen absolvieren etwa 4.000 angehende Lehrkräfte ein Referendariat. Viele schildern die Ausbildungsphase dabei als belastend: Sie berichten von hohem Druck und einem harschen Umgangston. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/referendariat102.html
Weil sie dachten, dass sie junge Leute ausbilden und erziehen dürfen, aber bei einer Messerstecherei maximal nett fragen dürfen
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aber hauptsache wir verbringen die meiste Zeit damit, irgendwelche sinnlosen Hausarbeiten zu schreiben, die sowieso niemandem interessieren. Ach es geht darum, dass wir lernen, wie man wissenschaftlich recherichiert? Ja, klar, muss man das aber die ganzen drei bachelor drei jahre und dann die zwei master Jahre über machen? Das wichtigste Fach, Pädagogik und praktische Erfahrung kommt viel zu kurz. Stattdessen musste ich das internationale phonetische Alphabet lernen, was ich später überhaupt nicht gebraucehn werde als Lehrer an ner Grundschule. Ich lerne irgendein schwachsinniges Online Programm das CPQ oder so hieß, völlig bescheuert, was ich auch nie nutzen werde.
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Hab das Lehramtsstudium damals schon während des Bachelors aufgegeben.
Das Studium war schon schrecklich, keine Wiederholungsklausuren, einmal durchgefallen und schon musste man ein ganzes Jahr warten bis man nachschreiben durfte. Da es für das Berufskolleg in NRW ausgerichtet war, gab es eine spezielle Form mit einer kleinen und großen beruflichen Fachrichtung statt den klassischen 2 Unterrichtsfächern. Dieses Konzept wurde dann irgendwann abgeschafft, was dazu geführt hat, dass ich die Hälfte meiner Credit Points verloren habe.
Die Prüfungen waren teilweise auch total abgedreht, Kurse mit Medizinern und Pharmazeuten, teilweise hab ich die Bewertung und den Umfang der Klausuren auch als total Überzogen empfunden (Punktabzug wenn man zu viel geschrieben hat, Aufgabe falsch weil man nur das gefragt Modell beschrieben hat und nicht noch das andere welches nicht explizit erfragt wurde).
Letztendlich haben mich die Preiserhöhung während des Ukraine Kriegs und Corona zu Fall gebracht.
Letztendlich bin ich froh, diesen Weg nicht weiter gegangen zu sein.
Ich bin danach Kaufmann geworden und habe ein Studium bei einem grossen internationalen Konzern angefangen. Das Leben ist jetzt viel dankbarer.
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Völlig weltfremde Fachleiter, deren Vorstellungen mit dem Schulalltag rein gar nichts zu tun haben.
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...was hier in dem Video an Problematiken vorgestellt wird, sind aber nicht die einzigen Steine, die Referendaren in den Weg gelegt werden. Ich habe mein Examen im Lehramt abgeschlossen. Nun muss ich bangen, wo ich einen Referendariatsplatz bekomme. Es beginnt bereits mit einem Mangel an sogenannten Studienplätzen. Oft müssen abgeschlossene Lehramtsstudierende mit dem ersten Staatsexamen darauf hoffen überhaupt ein Referendariat maxhen zu dürfen um mit dem 2. Staatsexamen eine abgeschlossene Lehrkräfte Ausbildung zu erhalten. Allein da gehen viele Lehrkräfte verloren. Dann werden Kommilitonen regelmäßig Ref. Plätze sogar erst einen Tag vor Beginn des Referendariats mitgeteilt. Teilweise mehrere Stunden vom aktuellen Wohnort entfernt. Man muss sich dann eine neue Wohnung suchen, während das Referendariat beginnt oder stundenlanges Pendeln in Kauf nehmen. Wenn man dann eine Wohnung gefunden hat, geht das meiste von dem, was man im ref verdient ( ca. 1200€ Netto) für die Miete und das Auto drauf, worauf man angewiesen ist. Das ist eine klare Zumutung angesichts der eigentlichen Arbeitsbelastung. Nach dem Referendariat wird man dann noch als Angestellte Lehrkraft in den Ferien gekündigt und nach den Ferien eingestellt, nur um in den Sommerferien pleite dazustehen. Hätte ich das alles vor dem Studium gewusst, was da auf mich zukommt, hätte ich mich für eine andere Berufslaufbahn entschieden. Dann brauchen sich die zuständigen nicht über den Fachkräftemangel zu Wundern. Der Beruf ist extrem unattraktiv. Man geht nur noch arbeiten, um die Arbeit finanzieren zu können. Traurig angesichts dessen, dass mit mir und vielen weiteren Kommilitonen arbeitswillige Lehrer demotiviert werden.
► Datensch
Verständlich wenn man sich anguckt wie respektlos und frech die Kids heutzutage sind (nicht alle aber viele). Würde ich keine 2 Tage aushalten😅. Kann ich gut nachvollziehen, dass so viele abbrechen und sich umorientieren.
More User Perspectives
Der Traum von hohen Gehältern für wenig Leistung ist halt vorbei.
@GelbWespeHabe das Studium abgebrochen, mache eine Ausbildung bei der Krankenkasse und es war die beste Entscheidung!
@leylae.580Weltfremde Fachleiter, schlechte Bezahlung, Dauerstress - da ist es doch kein Wunder, dass man sich gegen das Ref entscheidet… Traurigerweise ist es an der Uni ja dann meistens nicht anders. Dort tauscht man die Fachleiter dann gegen übergriffige Professoren auf einem Egotrip, die schlechte Bezahlung gegen befristete Stellen und der Dauerstress bleibt gleich letztendlich gleich.
@DasBreiteKleidNur zur Info: die Universität Magdeburg sieht im Lehramt-Master ein Praxissemester vor. Noch könnt ihr euch immatrikulieren 😉👩🏻🎓👨🏻🎓
@TheRealFlockeWar der nicht in ner anderen Reportage schon selber Prüfer für angehende Lehrer? 😅
@BeriJudo"Warum sich Studierende gegen den Lehrerberuf entscheiden (...) weiß niemand".
Ist das euer f*cking ernst? Habt ihr z. B. mal mit der GEW gesprochen? Man studiert ja nicht abseits der Welt auf einer Insel.
Sie erfahren (zum Beispiel in Gesprächen im Praktikum) von Lehrkräften von der enormen ARBEITSBELASTUNG. Außerdem gibt es da genug Dokus zu.
Ich kann bestätigen, dass das Ref extrem hart ist. Danach wird es nicht besser. Ich freue mich, wenn ich pro Woche weniger als 50h arbeite. Ja, ich arbeite auch in den Ferien. Eine Studie der GEW hat herausgefunden, dass Lehrkräfte im Schnitt 50-55h pro Woche arbeiten.
Das Verhalten der SuS ist noch eine Belastung oben drauf. Ich habe das Glück, dass ich an keiner Brennpunktschule.. Sorry.. Ich meine "Perspektivschule" arbeite.
Weil man vorher zu wenig Praxisbezug hat… so einfach. Und dann steht man vor ner vollen Klasse und merkt, dass man das nicht will… Hatte darüber auch schon mal mit Refabbrechern Gespräche 🤷🏻♀️
@DreamofcyberchloeKurze Antwort, das deutsche Schulsystem ist der letzte Dreck. Deshalb
@terribrad24Ich bin nun fertig mit dem Studium, habe Biologie, Sport und Arbeitslehre auf L2 studiert. Das Schulsystem ist schlichtweg konservativ und veraltet. Ich Gehe nun nach meinem Staatsexamen zurück in den Rettungsdienst, werde kein Ref machen, mich nicht von irgendwelchen Spackos ausbilden lassen, die überhaupt kein Verständnis und praktische Erfahrung aufweisen. Das ist natürlich generalisierend formuliert, jedoch ist es schlichtweg überwiegend so. Viele angehende Lehrkräfte sind nicht authentisch, nur auf das Ziel, der Verbeamtung aus. Was gelernt wird, bestimmen ausschließlich Personen, die es nicht lernen müssen. Soziale Eingebundenheit, Autonomie und Kompetenzerleben stehen nicht im Vordergrund. Es ist einfach traurig. Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin einfach frustriert, es gibt zahlreiche WUNDERVOLLE engagierte Lehrkräfte da draussen, denen ich einfach eine wunderbare, besser bezahlte und sichere Zukunft wünsche. Die universitäre Ausbildung ist viel zu fachwissenschaftlich, völliger Blödsinn, braucht kein Mensch. Die praktische Ausbildung steht nicht im Vordergrund, gefördert wird kaum etwas UND: Wenn morgen alle Studikräfte (bei uns in Hessen UPlus) an den Schulen wegfallen....was dann wohl passieren würde.
@J4nnyBin gerade fertig mit dem Referendariat in Bayern. War kein reiner Spaß, aber insgesamt eine sehr lehrreiche und schöne Zeit
@ThronsohnDie weißen Tauben sind müde, unsere Künstler sind regierungstreu geworden, Konvoikapitän und legendären gehören zum Establishment und fühlen sich dort pudelwohl. Autorität da musste ich aber herzhaft lachen als er gönnerhaft meinte, sie solle doch etwas kochen was sie selbst mag! Wenn die Rente nicht mehr reicht. Ja Wenn es denn nur Gerechtigkeit gäbe Risikoaversität. Alte Friedenslieder haben ihre Berechtigung identitäten. Da wirds aber ganz schön eng in unserem Kampfpanzer!! Achtung was rausgekommen ist aus der guten alten Zeit sieht man jetzt Universität. Keine neuen Lieder brauchen wir, sondern ehrliche Künstler. Archäologen wer nicht kochen konnte hatte wohl Schlechte Chancen auf dem Heiratsmarkt! Sehr vielen Dank für Ihre Aufklärung gerne weiter so. Warum wird immer auf die Senioren hingewiesen? Bald werden sich die anderen noch wundern. Ich finde jeder sollte das polizei tun wonach ihm beliebt. Warum drängt sich eigentlich dieser Mobilität dem anderen auf der Straße derart peinlich auf?
@Man33258Vielleicht sollte man das Referendariat Vorziehen, nach dem ersten Semester.
@holger_pLiebe zum Kind muss höchste Priorität haben, aber das können seltsamerweise die vom Seminar kaum beibringen. Das Hauptproblem traut sich aber fast keiner zu benennen . Gibt da sehr interessante Studien über körperliche und psychische Gewalt gegen Lehrer und Schüler….
@BjörnSellerbeckHallo zusammen!
Ich bin eine Ausländerin und arbeite nun seit einem Jahr an einer Grundschule. Ich hatte die Gelegenheit, die einheimischen Kinder und den Schulunterricht hier zu beobachten. Und tatsächlich ist der Großteil der Schüler*innen an der Schule entweder selbst aus dem Ausland oder kommt aus Familien mit Migrationshintergrund. Viele von denen sprechen schlecht Deutsch .
Außerdem gibt es viele Kinder, die Konzentrationsprobleme haben oder sehr verwöhnt sind. In solchen Fällen müssen die Lehrkräfte diesen Kindern mehr Aufmerksamkeit schenken – was dazu führt, dass sie keine Zeit mehr für sich selbst oder für den Unterricht haben. Wenn ein Lehrer oder eine Lehrerin freundlich ist, wird das oft ausgenutzt. Deshalb muss man streng mit den Kindern umgehen und wirklich die richtige Unterrichtsmethodik kennen.
In diesem Jahr habe ich miterlebt, wie eine Lehrerin ein Burn-out erlitten hat. Sie konnte den Lärm und das ständige Nicht-Zuhören der Kinder sowie ihre fehlende Lernbereitschaft nicht mehr ertragen. Es war einfach ein permanenter Druck auf sie – von allen Seiten.
Und wenn man bedenkt, dass Menschen sechs Jahre lang studieren, um Lehrer oder Lehrerin zu werden, und danach noch zwei Jahre Referendariat absolvieren müssen, dann ist dieser Beruf wirklich stark unterbewertet und viel zu schlecht bezahlt.
Die Fachleiter sind teilweise die absoluten Idioten, die selbst nur Fachleiter geworden sind, weil sie vor der Klasse unfähig waren. Ich hasse diese ganzen Strukturen. Weg mit diesem System
@rogerroger3423Stehe kurz vor meinem Ref. und habe aufgrund der ganzen Horrorszenarien, die von den Leuten beschrieben werden inzwischen nicht mehr so den großen Bock muss ich sagen.
In den entsprechenden Ministerien und in den Zentren für Lehrerfortbildung scheinen ganz schöne Dullis zu sitzen.
Statt von einem Praxisschock würde ich eher von einem Kulturschock sprechen. Als angehende Lehrkraft hat man nämlich kaum Berührungspunkte mit "niederen" Bildungsgängen, wenn man selbst einen geradlinigen Weg durch das Schulsystem gegangen ist (GS --> SekII --> Uni --> Sek I / FöS). Auch im Lehramtsstudium fehlt oft die nötige Annäherung – die Kooperationsschulen für die schulpraktischen Übungen sind in der Regel Gymnasien, sogenannte Primegymnasien. Dass die Praxis im Studium fehlt, ist dabei keine neue Erkenntnis – das wird seit über 20 Jahren kritisiert. Und letztlich stellt sich die Frage: Was bringt all die Theorie an der Universität, wenn sie später nicht einmal im Lehrplan auftaucht?
Und zur Frage, wo die Lehrer eigentlich hingehen: Viele wechseln in die Wirtschaft. Lehramtsstudierende mit sehr guten Abiturnoten – teils mit einem NC von 1,3 in bestimmten Unterrichtsfächern – entscheiden sich zunehmend für Berufe, in denen Arbeitszeit erfasst und Überstunden vergütet werden. Berufe, in denen man nicht ständig mit neuen Aufgaben überhäuft wird, nur um politische Versäumnisse und ausbleibende Entscheidungen zu kompensieren.
Es gibt so unendlich viele Gründe. Man muss nur ein Mal in die Uni / zu nem Refseminar gehen und offen mit Leuten sprechen.
Scheint eine unüberwindbare Hürde zu sein.
Es gäbe so einfache und kostengünstige Wege z.B. die Bürokratie zu verbessern, weniger Arbeit für alle und mehr Praxisbezug zu schaffen.
Schule ist über 100 Jahre alt. Das muss komplett reformiert und an die jetzige Zeit angepasst werden.
@NubiandesertGeld in die Bildung und nicht zum Töten !!!
@eichenau11Wahrscheinlich werden die Meisten von der Realität eingeholt. Es ist wirklich kein Traumjob mehr.
@liliam4613Bei 90% Ausländeranteil hätte ich auch kein Bock. Wenn von 26 Schülern nur 4 Deutsch können, was soll das werden ?
@magistrixx4208Hauptgrund sind Fachleiter, die sich selbst durch Fremdabwertung versuchen aufzuwerten. Dazu kommen Unterrichtsbesuche, deren Auswertungen der Inquisition Freude gemacht hätten.
@matthiasbockmann9977Dann kommst du an die Schule, und dann wählst du nicht mehr links. 🤣🤣🤣
@ahaachwas8821Man wird Nicht geschützt.
@annakempinsky3825Ich habe Lehramt studiert zu einem Zeitpunkt, als es keine Referndariatsplätze gab. Viele sind in der Zeit in der freien Wirtschaft mit offenen Armen aufgenommen worden.
Es gibt Langzeitbefragung von Lehramtsstudenten. Ich war selbst in so einer Studie und wurde regelmäßig über mehrere Jahre befragt.
Verstehe nicht, dass Eltern und Lehrer ob der Zustände an den Schulen nicht massiv auf die Barrikaden gehen:
"Kampf im Klassenzimmer", WDR, 2009
Oder aktueller:
"Gewalt an unseren Schulen", ZDF, 2024.
"Birgit Ebel - Interview - Mobbing und Rassismus in der Schule, Hyslop 2024
Ich gehe in Kürze in mein Praktika recht spät aber immerhin, Ich hab auch schon Schiss. Sobald mir mein Mentor sagt lass es lieber oder Ich es selber merke werd ich wohl abbrechen. Zu dem Praxisproblem, an meiner Uni läuft das so, hast du die Anmeldefrist verpasst, allerdings noch vor Praktikumsstart, haste Pech, dann kannst du wieder ein halbes Jahr warten. Als Volljähriger nicht Schüler darf man nicht einfach an Schulen, rechtliche Sache ist das. Und Vertretunglehrer stellen sind rar, da sich Lehrer nicht auch noch mit Stellenausschreibungen rumschlagen können.
@fynn530In Westdeutschland gebe es mehr als 1000 Milliardäre, in Ostdeutschland einen. Es fehlen 56 Millionen. Eine Milliardär könnte dies bereits ausgleichen. Ich bin Mechatroniker und Maschinenbauingenieur und alles was hier mittlerweile in diesem Land wichtig ist, ist die AfD zu verbieten und mit allen Mitteln zu verhindern. Als Arbeitsloser habe ich gestern per Brief Volt gewählt. Ohne Frau und Kinder wäre ich längst im Ausland.
@spartan7vnMeine Kinder sind im größeren Abstand geboren, konnte dadurch den durchschnittlichen Rückgang, der ambitionierten Schüler, schon als Außenstehender beobachten .
Über die Jahre, waren es auch immer die gleichen Eltern, die bei Schulfesten, Ausflügen und ähnliches , dabei waren und halfen.
Merkwürdigerweise immer die, die voll berufstätig bzw einen großen Hof hatten.
Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist meine Erfahrung, egal ob Kita, Kirche , Sport oder Schule.
Viele geben die Erziehung ihrer Kinder,an die Lehrkräfte ab und das ist der Knackpunkt .
Die Lehrer sollen Wissen vermitteln und nicht die Zeit verschwenden mit Erziehungsarbeiten , die eigentlich aus dem Elternhaus kommen sollen.
Mathelehrer sind sehr gesucht. Leider ist das Studium so schwer, dass nur 20% durchkommen. Das war schon vor 30 Jahren so.
@gk2067