Traditionelle Rollenbilder: Hausfrau - Traumjob oder Rückschritt? | SWR Aktuell 360 Grad
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Typisch Mann, typisch Frau? Früher bedeutetet das für Frauen Hausfrau sein, die Männer gingen zur Arbeit. Unsere Gesellschaft hat sich aber verändert, dennoch prägen Geschlechterrollen, Klischees und Rollenbilder unseren Alltag und unsere Berufswelt noch immer. "SWR Aktuell 360 Grad"-Host Marvin Neumann ist diesmal in der Südpfalz unterwegs und will herausfinden: Wie stark sind wir heute noch von traditionellen Geschlechterrollen beeinflusst?
Finde den Bürgermeister gut. Gerade als mann in so einer position da nach vorne zu gehen. Das mag nicht mit jedem Kind und in jedem alter funktionieren. Aber Nachwuchs gehört zur gesellschaft und wir brauchen neue möglichkeiten und lösungen, um privatleben und arbeit zu vereinen. Es funktioniert einfach nicht mehr so gut, dass eine person arbeiten geht und eine ganze familie ernährt. Ein mensch ist durchaus multitasking fähig und kann arbeiten und gleichzeitig arbeiten 💪
Welche Rollen haben Männer, welche Frauen? Über Rollenbilder, Rollenverteilung und Klischees redet er in Landau und im benachbarten Bornheim mit Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen.
Ist die Entscheidung zwischen Karriere oder Kind immer noch eine Frage des Geschlechts? Wer gehört an den Herd, wer an den Schreibtisch? Und gibt es die Tradwife aus den sozialen Medien wirklich auch im echten Leben?
Mein älterer Sohn hat als er klein war
(vor 29 Jahren) von sich aus den Wunsch
einen Puppenwagen mit Püppi und ver-
schiedenes gewollt.
Und der 9 Jahre später geborene Sohn
wollte gerne Autos und Bälle.Habt ihr dies
anders erlebt ? Doch bei der Bekleidung gab
es noch nicht die rosa T-Shirts für Jungs. Das
war recht gut, weniger Auswahl weniger
Entscheidungsqual der Wahl. Hm. Bei euch
war es wohl anders ?
Marvin trifft bei seiner Suche nach Antworten auf Claudia, die als Landfrau auf dem Dorf ganz andere Vorstellungen hat als nur Kuchen zu backen und das Haus zu putzen. Und eckt sie mit ihrer Vorstellung von Geschlechterrollen auf dem Land an?
Mit Spielzeugladenbesitzerin Lin und ihren Kundinnen spricht Marvin darüber, ob auch heute noch Jungs mit Autos spielen und Mädchen mit Puppen. Oder sind das längst überholte Stereotype und Rollenbilder?
Toll die zwei Frauen die genau richtig sehen das sie beide auch ihren Job lieben und ja bewusst es sehen das sie ja nicht nur „Hausfrau“ zu sein sie erfüllen würde. ich denke auch man will ja auch geistig was leisten und man auch Input braucht. Toll das die eine mit ihrem Mann am überlegen ist den Job und die Care Arbeit zu teilen. Genau so sollte es doch sein. Das beide zum einen sich dabei auch selbst im Job verwirklichen wollen, somit finanziell auch selbstständig bleiben und auch die Bildung zu den Kindern gleich berechtig bleibt. Ich finde genau das sollte auch so vom Staat unterstützt werden - das wenn beide gleichberechtigt im Job sind beide steuerliche Erleichterung bekommen und nicht entweder beide normale Steuer zahlen oder einer die extreme Erleichterung und einer dann so viel mehr zahlen muss, als Paar kann man ja nur entweder beide IV haben oder VI und III wenn Kinder da sind sollte auch wenn beide arbeiten eine Erleichterung da sein. Ich werde auch bald heiraten wir haben und wollen keine Kinder - ich bin damit komplett einverstanden das wir im Grunde auch beide bei Steuerklasse I bleiben mit IV - bei Eltern sollte man dabei einen anreizt schaffen das beide gleich arbeiten, beide so das man zusammen die Kinder gut erziehen kann aber eben dann muss der Staat beiden die gleiche Entlastung geben. Und das gerade bei Frauen die in Job was erreichen wollen das noch immer so mitschwingt wenn du Kinder bekommst dann musst du deine Karriere opfern. Und ja die meisten Frauen die überwiegend daheim bleiben bzw. im Job auch zeitlich sehr zurück gehen einfach große Gefahr der Altersarmut haben und somit ist dabei immer eine finanzielle Abhängigkeit vorhanden. Das muss aufhören. Daher an alle Frauen bitte verabschieden euch doch von diesem veralteten Bild das nur ihr die Kinder gut erziehen könnt und das ihr für die Care Arbeit zuständig seit. Heute geht das nicht mehr und das ist gut so. Lernt gute Berufe qualifiziert euch und macht euch somit finanziell unabhängig. Wie der Bürgermeister sagt im Grunde sollte alles doch 50% sein ob Job oder Kinderfürsorge. Wie er richtig sagt er entlastet seine Frau nicht sie teilen sich alles. An alle die Kinder haben wollen ihr müsst lernen das alles gleichberechtigt zu teilen das ist möglich und um so mehr diesen Weg gehen um so einfacher wird es und dann zieht vielleicht auch die Regierung nach und findet dabei auch bessere Lösungen. Vor 200 Jahren war Deutschland noch eine Monarchie Demokratie war da noch weit entfernet und wo stehen wir heute? Gesellschaften ändern sich und Rollen müssen nicht bestehen bleiben.
Im Landauer Rathaus begegnet Marvin dem Bürgermeister und seinem kleinen Sohn. Sein Baby bringt Bürgermeister Lukas Hartmann nämlich regelmäßig mit auf Arbeit. Für ihn ein logischer Schritt, da er keine Elternzeit nehmen darf, für andere ein Stein des Anstoßes. Wie nimmt er den Rummel um die ganze Sache wahr?
Und was ist mit Menschen, die gar nicht ins klassische Rollenbild passen? Sind sie frei von Rollenmustern? Oder müssen sie sich ständig mit gesellschaftlichen Erwartungen auseinandersetzen? Darüber spricht Marvin mit Fabio und Julian, die seit sieben Jahren ein Paar sind.
Geht mal in die Kinderabteilung stink normaler Modeketten. Da sind die Rollenbilder schon sehr klar verteilt: die Jungenkleidung ist meist in Grau/Schwarz/Dunkelblau und versehen mit Traktoren, Zügen, Dinos, etc. und die Mädchensachen sind dagegen in Pastellpink. hellblau, weiß und beige und mit Schmetterlingen, Pferdchen und Einhörnern. Also da geht's ja schon los, dass Kinder in Geschlechterrollen gedrängt werden.
Die Welt hinter den News ist nicht schwarz oder weiß. "SWR Aktuell 360 Grad" ist: ein Creator, eine Kamera, viele Perspektiven. Echte Gespräche. Dort, wo die Risse unserer Gesellschaft spürbar sind.
Quellen:
Ich genieße den Luxus Zuhause sein zu dürfen.
Ich empfinde die "natürliche" Rollenverteilung als beruhigend und ausgleichend.
Mehr Care-Arbeit auf dem Land: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-936264
Keine Elternzeit für Bürgermeister: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/warum-duerfen-buergermeister-keine-elternzeit-nehmen-100.html
Barbie hatte auch ein Auto und die meisten Profi Köche sind Männer
Gender Pay Gap: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/gender-pay-gap-in-germersheim-am-groessten-100.html
Statistik zu Arbeitsverteilung in RLP: https://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/kurzinformationen/Faltblatt_Frauen_2024.pdf
Dass ein Bürgermeister ein Kind so öffentlichkeitswirksam (jedoch zugleich authentisch aus innerer Überzeugung) das Kind mit zur Arbeit nimmt, finde ich sehr gut und zugleich ein gutes Zeichen gegen klassische - oft nicht hinterfragte - Selbstverständlichkeiten. Sehr gesunde Einstellung!
Durchschnittsverdienst: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_N037_12_62.html
00:00 Intro
Mein Schwiegervater sagt die meisten Frauen von heute können nur die Tüten Aufreisen mehr nicht. Kaum noch eine Kocht frisch
02:13 Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen?
10:01 Gibt es Tradwives in Landau?
Frauen stehen hinter dem Herd umd müssen auch noch arbeiten gehen, weil es sonst nicht reicht. So sieht es aus
14:47 Rollenverteilung auf dem Land
17:45 Wie Störche ihre Jungen aufziehen
Ich bin auch eine Frau,die mehr zuhause ist als mein Mann.Arbeite 2bis 3 Tage und engagiere mich sehr in der Grundschule meiner Kinder.
Ich Frage mich was das Problem ist,wenn es einfach unsere Entscheidung war...ich bin für Familienmanagement zuständig,finde das hat eine gute Aufgabe.....warum diskutiert man über sowas?
18:04 Landfrau ja, Hausfrau nein
23:33 Rollenbilder in der queeren Community
Klassische ÖR doku ahahahaha
26:41 Landauer Bürgermeister bringt Baby mit auf Arbeit
32:17 Fehlende Kinderbetreuung ist ein Problem
Wenn eine Frau sagt sie will ausschließlich Hausfrau sein, hat das gesellschaftlich gefälligst genau so akzeptiert zu werden, wie wenn sie sagt, dass sie dann nach einiger Zeit wieder arbeiten möchte. Leben und leben lassen!
Wenn eine Frau, bzw. müsste man eigentlich "wenn ein Paar" sagen, die Wahl hat, dann ist es Freiheit. Wenn ein paar - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Wahl hat, dann ist es Rückschritt - also auch, wenn es finanziell nicht möglich ist.
Angenommen bei 95% der Paare wäre es finanziell nicht möglich, dann würden die Paare also effektiv dazu gezwungen werden, dass beide arbeiten, auch wenn die Frau gerne Hausfrau wäre oder der Mann gerne Hausmann. Das ist dann keine echte Wahlfreiheit mehr und somit dann effektiv ein Rückschritt.
Es sollten also Rahmenbedingungen geschaffen werden, die beides gleichermaßen ermöglichen.
Im Endeffekt muss das aber natürlich jedes Paar noch vor der Kinderplanung gemeinsam besprechen, denn das betrifft ja immer beide Partner.
33:56 Fazit: Tradition ja, aber aus pragmatischen Gründen
Host:
Nach Kind 1 habe ich 5 Monate Elternzeit genommen und Care-Arbeit erledigt, dann hat mein Mann 7 Monate Care-Arbeit in Elternzeit erledigt und ich wieder Vollzeit in Erwerbsarbeit. Ich muss sagen, dass ich meinen Beruf als Lehrerin liebe. Ein Kind kann ich aber nicht mit auf die Arbeit nehmen. Es kommt auf den Beruf an. Als Bauarbeiter, Dachdecker, Elektriker, im Einzelhandel als Arzt, kann ich auch nebenher kein Kleinkind betreuen. Da ist Bürgermeister (und einige Homeoffice-Berufe, Content-Creator etc.) sind da eher die Außnahmen.
Grundlegend finde ich es gut, wenn Menschen für sich selbst den passenden Weg finden und ihre Elternschaft selbstbestimmt so leben, wie sie es sich wünschen. Es gibt kein "richtig" oder "falsch", sondern ganz viele Facetten.
Jetzt bin ich mit Kind 2 schwanger und werde diesmal 9 Monate Elternzeit nehmen und anschließend mein Sabbatjahr, welches ich mir vorab angespart habe, einlösen. Insgesamt werde ich also 9+12 = 21 Monate zu Hause sein und Care-Arbeit erledigen. Anschließend werde ich wieder in Vollzeit arbeiten und mein Mann wird auf 50% reduzieren und seine 3 Jahre Elternzeit einlösen.
Insgesamt geht es uns beiden sehr gut damit, weil jeder von alles kann. Damit meine ich kochen, putzen, Gartenarbeit, Reifen wechseln, Steuererklärung, Kinder anziehen, umziehen, erziehen, beschäftigen, begleiten, trösten, ins Bett bringen etc. pp. Ich habe von meinem Mann viel gerlernt und er umgekehrt von mir. Wenn einer von uns krank ist, dann bricht nicht der ganze "Laden" zusammen, weil wir wissen, was zu tun ist und die Aufgaben sehr flexibel miteinander tauschen können.
Für mich persönlich wäre es eine sehr merkwürdige Vorstellung, dass ich Aufgabe x mache und mein Mann Aufgabe y und das quasi immer fest ist und nicht verhandelt werden kann, weil dem anderen die "Fährigkeit" dazu fehlt.
Ich verstehe aber, dass es Menschen gibt, die das genau so wollen und es sich für sich gut anfühlt. Daher denke ich: Jeder so, wie es ihn oder sie glücklich macht.
Marvin Neumann
Autorin:
Wäre der eine Kommentar wirklich traditionell, wäre es in Ordnung Kinder mit zur Arbeit zu nehmen. Man sehe sich alte Quellen an, wo Kinder in Tüchern auf dem Rücken mit aufs Feld genommen wurden.
Anne Koark
Schnitt:
Lukas Kulm
Natürlich wollen 95% der Männer eine "Trad Wife". Aber ohne sie finanziell dafür freizustellen und mitzufinanzieren, dass sie Kinder, Haushalt, Krankheit, Pflege, Garten und Kochen alleine wuppt. Sie sind echte Golddigger geworden, projezieren es aber auf die Frauen. Wenn ich als Mann möchte, dass die Frau zuhause mehr als 50% macht, muss ich es..allein schon wegen Rente..freiwillig und gerne finanziell ausgleichen. Wenn ich jede Rechnung 50/50 teilen will, muss ich auch alle Aufgaben in Beziehung, Haus und Familie hältig teilen. Dazu gehört übrigens auch emotionale Arbeit wie das Ansprechen von Problemen und Konflikten, Pflege, Sorge, Gesunderhaltung der Familie, Essen und Haushalt. Dafür muss ich logischerweise als Mann auf Teilzeit reduzieren im Job. Ein Mann der Familie will, muss also beruflich gut qualifiziert sein. Ebenso die Frau. Dann geht das auch. Früher hat auch ein Gehalt gereicht, wenn die Ansprüche nicht so hoch sind. Heute ist es so: Frauen riskieren Gesundheit und Leben für Schwangerschaft, Familie, Kinder und tragen die Lasten zum Großteil alleine. Diese Arbeit wird nicht finanziert, weil es keine "Erwerbsarbeit" ist. Weder vom Staat noch vom Mann. Daher zerbrechen auch die Familien fast alle heute. Weil ohne Fairness bringen Gefühle nichts. Viele Männer machen es so wie ihre Väter..sie konzentrieren sich auf Karriere und Kohle machen. Und überlassen den Rest der Frau- sie ist ja emanzipiert, oder? Nur dass sie die Kohle heute behalten während die Frauen im Burn Out landen und die Kinder Störungen entwickeln, weil es nur noch Chaos gibt. Nicht immer, aber sehr oft. Die Mütter sind ausgebrannt und am Rande des Zusammenbruchs. Die Kinder sind infolgedessen nicht stabil und geborgen. Und die Männer heulen rum, dass sie verlassen werden (in 70% geht die Frau), weil das gemein ist. 100% mal die letzten Jahre erlebt- nicht bei mir selber aber im Bekanntenkreis, dating, Job etc.
Jan-Philipp Büdenbender
Redaktion:
Es ist auch die Freiheit der Emanzipation sich für die eigene Unfreiheit zu entscheiden. Die Leuten dürfen dann jedoch nicht weinen, wenn sie nur Bürgergeld anstatt einer Rente bekommen, falls dieser Lebensstil nicht trägt und der (Ex-)Partner nicht vorgesorgt hat per Aktien, ETF, privater Rentenversicherung.
Mir persönlich ist meine eigene Freiheit und Unabhängigkeit sehr wichtig, aber da kann man unterschiedlicher Ansicht sein.
Felicitas Reichold
David Flaßkamp
Finde das echt wichtig mit dem Kind auf die Arbeit nehmen.
Gerade Väter haben oft so wenig Zeit mit ihren Kindern. Und wenn’s irgendwie anders geht warum sollten Väter nicht die Möglichkeit haben mehr von ihrem Kind zu haben.
Lisa Müller
Klaus Welsch
Wie bereichernd wäre diese Debatte gewesen, hätte sie die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Stimmen eingefangen! Stattdessen blieb der Diskurs einseitig und auf bestimmte Milieus beschränkt. Es wäre an der Zeit, auch jenseits der wohlhabenderen Viertel zuzuhören – dort, wo die Vielfalt Deutschlands im Alltag lebendig wird. Denn nur, wenn alle Perspektiven Raum finden, entsteht ein wirklich umfassendes Bild unseres Landes.
Tim Stobbe
Projektleitung:
❤
Astrid Beer
Formatentwicklung:
Bin erst bei der Hälfte finde die Reportage aber bisher super interessant
Carolin Maus
More User Perspectives
Ich bin noch in einer Zeit groß geworden, wo ich darum kämpfen mußte, meinen Interessen und Veranlagungen nach leben zu können und nicht irgendwelchen traditionellen Rollenbildern zu entsprechen. Ich habe Verständnis dafür, wenn Frauen wirklich gerne Hausfrau und Mutter sind, doch macht es mich wütend zu sehen, wie sehr dieses "TradWife" nun wieder propagiert wird, vor allem in den USA und anderen konservativen Ländern. Die AfD und Teile der Union tendieren ja auch in diese Richtung. Wofür haben wir Frauen damals eigentlich gekämpft? Dass wir jetzt wieder ins "Mittelalter" zurückkehren? Wie gesagt, wenn eine Frau das wirklich gerne und freiwillig macht, ohne irgendeinen äußeren Zwang, ist das völlig in Ordnung für mich; ebenso schön finde ich es, wenn Männer und Frauen sich alles teilen, also Arbeit, Hausarbeit und Kinderbetreuung, oder sogar der Mann diese "Frauen"-Rolle übernimmt. Doch diese wieder zunehmenden Bestrebungen, entweder ganz offen oder unterschwellig, Frauen in die traditionelle Rolle "Küche-Kinder-Kirche" zurückzudrängen, wodurch ihnen oft auch Einflussmöglichkeiten auf Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen genommen werden, kann ich nicht akzeptieren.
@lillianekockritz2796Wäre ja schön wenn man heute noch wirklich ne Wahl hätte und beides akzeptierert und anerkannt wäre. Aber die Realität ist das man als Frau heute zu Tage selten die Wahl hat ob nun arbeiten oder nicht. Schließlich reicht heutzutage das Gehalt eines Elternteil aus um die Familie zu versorgen.
@LucyferWerneburgAlso ich träume davon, später viel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können. Alles andere bräche mir das Herz. Es ist für mich das Wichtigste im Leben, Mutter zu werden und ihren Alltag zu prägen. Also Kind war ich todunglücklich an meiner Grundschule. Ich möchte kein zart besaitetes Kind dazu zwingen, bis in den späten Nachmittag hinein in einer Einrichtung verbringen zu müssen.
Ich achte auch beim Dating darauf, dass ein zukünftiger Mann genug verdienen wird und dieselbe Vorstellung teilt. Ich hoffe, dass das traditionelle Modell immer noch überleben wird, für manche Familien und Menschen ist es das richtige. Ich persönlich denke, wir Frauen hatten es vor 20 Jahren noch besser gehabt, als der Druck als Mutter Vollzeit zu arbeiten noch nicht so hoch war. Ich bin auch der Meinung, dass Männer und Frauen tendenziell von Natur aus verschieden sind und dass das nicht schlimm ist. Natürlich bin ich für die gleichen Rechte ( und vor allem Sicherheit in der Nacht) für Frauen, aber ich bin auch persönlich der Meinung, dass der Feminismus eigentlich sein Ziel erreicht hat. Als junge Frau verstehe ich nicht, was genau an unserer Situation verbessert werden soll. Die hohen Kosten sowie die innere Sicherheit halte ich persönlich für wichtigere Themen als den Feminismus.
Mir fehlt der aspekt dass frauen meist berufe machen in bereichem in denen sie ihre Stärken sehen oder in denen ihnen stärken zugesprochem werden. Meist Berufe mit geringerem einkommen. Gleichzeitig ist es teilweise kulturell unterschiedlich was als "weiblicher beruf" gilt und interessanterweise ist der weibliche beruf in der kultur dann tendenziell wieder schlechter bezahlt auch dann wenn er in anderen Ländern als männlich gilt und gut bezahlt wird. Es kann sich sogar drehen, wie in den usa wo IT erst ein weiblicher beruf war und sich dann zu männlich gedreht hat und plötzlich viel höher bezahlt war.
Ich denke dadurch landem Frauen meist bei der längeren elternzeit weil ihre arbeitszeit eh nicht so gut bezahlt wird.
Wenn sich das (erwartete) Klischee auf dem Dorf nicht efüllt 😂. Auch bei uns hier (280 Einwohner) gibt es kaum mehr traditionelle Hausfrauen. Und wenn, sind die mindestens ü70. Und selbst bei uns im Handwerksbetrieb hat der Papa Erziehungsurlaub genommen. Also ich glaube, die Gesellschaft ist moderner, als erwartet
@gittib.6096Wenn Geld den Wert ausmacht, wäre gut bezahlte Hausarbeit, eine echte Wahl der Tätigkeit..
@annettema5547Was soll die Langfrau ohne Kinder? Warum werden Karriereuschis zu diesem Thema befragt? Da spricht doch wirklich die Blinde von der Farbe…
@annemi-g1yWas für ein merkwürdiger Beitrag . Ein Kind soll mit 3 Monaten im Krabbelalter sein und ein 2 bis 3 jähriges Rollenspiele spielen 😂😂 . Was für ein Schwachsinn.
@gigi1482Selten so viel Widerspruch gehört 🤦
@alice_deeeGerade das Thema Junge/Mädchen habe ich schon öfter erlebt. Sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen kamen einem Jungen mit langen Haaren und pinken Klamotten so Sprüche wie: "Will der ein Mädchen sein?", "Pink ist eine Mädchenfarbe" und mein negativer Favourit, die Frage an die Mutter: "Hast du nicht Angst, dass der schwul wird, wenn er pink trägt?" 🤮 Also da ist noch Einiges an Umdenken notwendig 🙈
@cepaeahortensis437Nimm dir durch mal leute aus einfachen Verhältnissen immer die Woken Akademikmer das ist Jornalimus ja .So kann man ein postives Geselschaftbild figieren . Wie viele müssen arbeiten weil es nicht anders geht ???wie viele Junge können sich trotz zwei einkommen keine Kinderleisten ,Der staat nimmt ihn steurern ohne Ende , aber schenkt Nicht deutschen staatsbürgern ein studium auf Englisch . Lern mal kritische fragen zu stellen und zusammenhänge zu erkenen .
@slavavuszkoreit1514Soll jeder machen wie er glücklich ist, solange niemand verletzt wird! Das sagte meine Oma immer...
@sinahetterle2651In den 90ern ging das gar nicht anders. Mann bringt 6k heim ,ich 2,7k. Wer bleibt da wohl zu hause? Ich hätte meine Kinder nie vor dem 3. Lebensjahr abgegeben. Es waren 2 Wunschkinder. Was mir allerdings sauer aufgestosen ist, ist der Neid und die Missgunst der Frauen! Frauen können richtig fies werden.
@alexnoname7903Die Zeiten haben sich geändert!
Es ist auch Erziehungssache. Daher sollte man grundsätzlich beiden Geschlechtern offen sein und mehr auf ihre Interessen achten.
Manche Dinge können Männer besser und manche Dinge eben Frauen.
Wir sollten nicht nur durch eine Perspektive schauen und allen eine Chance geben.
Auch ich als Mann freue mich, wenn ich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen darf 🙏🏾.
Weg mit gez, unsinn
@Markus-c7xMein Mann und ich machen beide 30 Stunden, denn wir wollen beide unsere Kinder sehen und lieben. Er verdient zwar mehr, aber es geht hier auch um Gerechtigkeit.
@kikow3792Wenn Kinder sehr traditionell geschlechtsspezifisch ihre Spielzeuge auswählen, dann liegt das meist auch an der Erwartungshaltung Familie bzw. der Familien der Spielkameraden, die sagen, "nee, du brauchst eine coole Action-Figur, Puppen sind Mädchenkram!"
Da passen sich Kinder ziemlich schnell an, das merkt man spätestens, wenn bei der Einschulung die Mädchen allesamt in Barbie-pink posieren
Was für ein toller Mann, der Bürgermeister ❤ Eine super zeitgemäße Einstellung 👍
@Merri2000Ich wäre gerne Trademan aber leider verdient meine Frau nur ein 🍏 und ein 🥚 😉
@ReneausHannoverWenn ich schon den Begriff 'Carearbeit' höre...
@WenckeWolakIch arbeite schon immer und habe auch nach meinen beiden Kindern wieder angefangen zu arbeiten. Vor allem wegen dem Geld weil mein Mann früh Berufsunfähig wurde und umgeschult hat. In seinem neuen Beruf hat er zu Beginn weniger verdient , so dass es notwendig war dass ich arbeiten gehe.
Ich werde oft von ältern Verwandten und weiblichen Verwandten angegriffen deswegen. Das wir das Geld gebraucht haben sieht niemand.
Heute sind meine Kinder im Teenageralter und die beiden haben sich trotz meiner Berufstätigkeit gut entwickelt und wir haben eine gute Beziehung. Mir ist es sehr wichtig gewesen bei allen Anliegen für meine Kinder da zu sein. Das kann man auch wenn man arbeitet. Dazu muss man nicht den ganzen Tag zu Hause sein. Alle Aufgaben im Haushalt habe ich mit meinem Mann geteilt . Das lief mal gut aber manchmal auch schlecht. Aber wir haben immer alles hinbekommen und am Ende haben wir als Paar es doch gemeinsam geschafft. Heute wären wir nicht mehr so sehr finanziell darauf angewiesen dass ich so viel Arbeite aber ich bin möchte weiterhin finanziell nicht abhängig sein und würde meine Position in meiner Arbeitsstelle verlieren. Da ich mit weniger Stunden eine andere Tätigkeit mit weniger Verantwortung übernehmen müsste. Dass möchte ich nicht.
Hallo bei uns spielt jeder was er will und auch Kleider haben Farben für beide Geschlechter. Mein 10 Jähriger hat lange Haare. Ich bin jedoch ganz klassisch derzeit in Elternzeit, wir haben uns aber bewußt dafür entschieden, weil ich mit Babys und Kleinkindern einfach mehr anfangen kann. So blöd es klingt. Wir leben hier in der Kleinstadt aber ich kenne auch Väter die in teilzeit arbeiten und die Elternzeit übernehmen. Ich finde es schade das man sich heute immernoch rechtfertigen muss wenn man 3 Jahre Zuhause bleibt und sich Zeit für seine Kinder nimmt. Ich war 3 mal nah einem Jahr wider arbeiten und überlege noch wie lange ich nach Nr. 4 zuhause bleiben werde, aber eine tredwife bin ich nicht, sondern einfach Mama mit Herzblut. Ich werde der Arbeitswelt noch viele Jahre zur Verfügung stehen aber meine Kinder brauchen mich jetzt.
Lg Jenny
wenn man bedenkt, dass das Ganze wohl eher ein Bild aus der reichen Stadtbevölkerung der Neuzeit ist...es liegt definitiv nicht "in den Genen" das ist schlicht kulturell geprägtes Theater...
@salomewild6612Ich hätte es gut gefunden, wenn die Redaktion ein Frauenpaar gefunden hätte. Ich erlebe es so, dass schwule Paare mit Kindern deutlich sichtbarer sind als lesbische.
Die Betonung der Sendung liegt auf Menschen, die eine aus ihrer Sicht ideale gleichberechtigte Partnerschaft leben und sich das leisten können. Leider lässt die Sendung die Lebenswirklichkeit vieler Menschen außen vor.
Ich wäre einfach froh, wenn Familie wieder Privatsache wäre und nicht jede*r eine Meinung zu den individuellen Modellen hat. Weder alle Männer die arbeiten gehen und keine Elternzeit nehmen sind schlimme Männer, sonder vllt für die Familie das Richtige, noch alle Frauen, die gerne Apfelkuchen backen und fürsorglich sind, sind hörige Tradwifes... Und genauso schön ist es doch, wenn sich beide die Care Arbeit und die Lohnarbeit 50 50 aufteilen. Einfach nicht so eine riesen Meinungsmache bitte, sondern dem privaten individuellen Kosmos Familie die Entscheidung überlassen. Das was geschaffen werden muss, sind die Möglichkeiten eine freie Entscheidung treffen zu können - bzgl. Elterngeld, Kinderbetreuung, flexiblen Arbeitszeiten,...
@jule3453Ich fand den Marvin mal gut. Mittlerweile sind die Beiträge echt strange geworden. Vor allem diese Sendung finde ich transportiert nur was man denken soll.
@ChrobotkaIch fand es gut, dass ich in den 90er Jahren zuhause bei meinen drei Kindern bleiben konnte. Hätte sie nie schnell abgeben können, da es Wunschkind waren. Diese Zeit hat mir persönlich sehr gut getan, viele Reserven gesammelt. War sowieso arbeitslos geworden nach der Wende im Osten. Wir haben in der Zeit unser altes Fachwerkhaus modernisiert. Ich hab mich nachmittags schön geschminkt und chic angezogen, wenn mein Mann von Arbeit kam. Wir sind mittlerweile seit 35 Jahren glücklich verheiratet, Kinder selbstständig und ausgezogen. Und herrlich, an wie viele Dinge sich die Kinder jetzt erinnern und auch dankbar sind für die gemeinsame Zeit. Ihr Lieben Mütter, bleibt zuhause und erlebt bewusst diese wunderschönen Momente mit euren kleinen Kindern, sie kommen nämlich nie zurück!
@SylviZimmerIch habe es so erlebt, dass alle Aufgaben auf mir lasteten.
Geld verdienen, Care Arbeit, Haushalt, Ernährung, Einkäufe, schriftliche Sachen.
Und wenn eine Erschöpfung da war, wurde ich noch komisch angesehen.
Ich kann Frauen verstehen, die aus Selbstschutz sagen, diese Rollen kann ich nicht erfüllen.
Ich liebe es, dass mein Enkelchen Interesse für Handwerk, Landwirtschaft und Feuerwehr hat. Er hat unheimlich Empathie und ist hilfsbereit, er soll ein guter Mensch sein, alles andere ist doch unheimlich egal ❤
@anke563Wir haben eine sehr niedrige Kinderrate von 1,3, wie auch viele andere westliche Länder. Keine Gesellschaft konnte sich (historisch gesehen) mit einer Rate von 1,6 oder niedriger erhalten! Heißt, wir sterben gerade aus. Aber ja, sparen wir weiterhin beim Elterngeld, Kita-Ausbau und stellen traditionelle Familienkonstellationen als was schlechtes dar oder stecken sie sogar in die rechte Ecke, wie es linke Politiker und Medien gerne machen🙄
@lb3319