Wie konnten wir Quantenphysik so missverstehen?
Video Overview & Insights
Ab hier fängt eine neue Physik an, die Wissenschaftler komplett schockiert!
haaaach - wieder dieser inflationäre Triggersound - deep-long-bass
Das ist eine Zusammenfassung über die letzten Erkenntnisse aus dem Bereich Quantenphysik!
Entropy Podcast: https://open.spotify.com/show/6rKLAIJtuDgejHv5gXsbd1
Wie konnten wir Quantenphysik missverstehen?
Im wesentlichen geht es um die Gegenüberstellung der Relativitätstheorie zur Quantentheorie, indem die Komplexität vom Beobachter ausgeht und sich zu einem Informationsparadoxon verhält. Die Holographie des Universums wird als eine Möglichkeit vorgestellt, zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik anhand des schwarzen Loches und des Universums im Zustand seiner Entstehung als Quantengravitation. Die physikalischen Prozesse werden anhand der Grenze einer niederen Dimensionen beschrieben. Zum Beispiel verglichen mit der Innenfläche einer Dose als 3-D Modell. Wichtig ist nicht die Vorstellung der Dose, sondern es geht im wesentlichen um die Kodierung der Information auf dieser Grenzfläche als eine mathematische Konstruktion, beispielsweise am Ereignishorizont des schwarzen Loches. Hier wird es etwas deutlicher, wie das Informationsparadoxon entsteht, was anhand der Inselformeln noch mal erklärt wird, dass Information wohl nicht verloren geht, die Übertragung aber auf das schwarz Loch zur Entstehung des Kosmos nicht als gleichwertige Zustände einer Grenzfläche betrachtet werden, sondern in der Fragestellung, wie eine solche Kodierung aussehen könnte in Bezug auf die Information, da das Universum als Ganzes eine Grenzfläche nicht darstellt und somit Information an sich eigentlich nicht codiert werden kann. Mathematisch gesprochen, widersprechen sich die beiden Zustände zu einem geschlossenen Universum. Die Verdrängungs-Insel als Entropie der Information und die Grenzregion als Kodierung im schwarzen Loch bringen den Hilbert Raum der Möglichkeiten als mathematische Struktur des Universums zum Zusammenbruch. Verdeutlicht wird das an den Zuständen des Bits als Null und eins, wo zwei Möglichkeiten angegeben werden, aber die Beschreibung des Universums zum Beispiel nur eine Möglichkeit zulässt. Es entsteht keine Vielfalt zur Komplexität und dem Hilbert Raum als Möglichkeiten zur Unendlichkeit der Auswahl. Somit findet keine Entwicklung, keine Freiheitsgrade zur vorhandenen physikalischen Realität statt. Es entsteht der Eindruck der Perspektive zu Teilsystemen der Quantenphysik als Vielfalt in der Frakturierung zum Hilbert Raum der Möglichkeiten als Freiheits-Grenzen im Universum als Teilsysteme der Beobachter in der neuen Struktur historisch gesehen, meint den Beobachter nicht als Bewusstsein zu Realität, sondern als abgegrenztes Teilsysteme als Speicher. Das Thermometer misst die Wechselwirkung als Zustand in Temperatur-Graden zur Information der Umgebung als Grenze zur Außenwelt. Atome bewegen sich, stehen in Wechselwirkungen zueinander, was im Thermometer zu Veränderung führt und in Grad gemessen wird, ohne das Temperatur an sich entsteht, sondern erst in der Messung als Bewegung. Messbarre Zustände erfordern aber kein Bewusstsein, obwohl der historische Beobachter in der Perspektive des Bewusstseins als Beobachter die Messung durchführt, allerdings in den Teilsystemen des Auges oder der Nervenzelle als Teilsystem, dass eine Spur als Information speichert, im Paradoxon zwischen innen und außen, als Schnitt und somit wird Information zur Relation zwischen zwei Teilsystemen, an deren Grenze die Perspektive Alternativen der Komplexität innerer Zustände zum Universum entwickelt, ohne das Universum eine Vielfalt haben kann. Man kann diese Form der Objektivität dann auch als Ideal verstehen. Information wird zum monolithisches Ganzen von Relationen der Subsysteme. Komplexität wird unterscheidbar mit dem Gehirn als Schnittstelle im Bewusstsein.
Der Begriff der Grenzfläche beschreibt die ganze Problematik der physikalischen Terminologie, da in der Perspektive der Beobachter sowohl einen Zustand der Objektivität einnimmt, wie auch den Zustand als Teilsystem. Das Wirkprinzip , das Universums und die Quantenphysik lassen eine solche Grenzfläche eigentlich nicht erscheinen, sondern sie entstehen tatsächlich in der sprachlichen Logik in der Begriffsauslegung des Beobachters im menschlichen Bewusstsein. D.h. dann auch das Realität, wie wir sie wahrnehmen, durch unser Gehirn erschaffen wird. Dies ist schon sehr lange bekannt und nichts Neues. Dafür braucht man keine Quantenphysik und auch keine Relativitätstheorie. Beides beschreibt Realität im Zustand des Bewusstseins des Menschen, wohlwissend, dass Logik auch Irrational sein darf in seinem Verhältnis zum Wahrheits Begriff zum Beispiel in den Zuständen richtig oder falsch. Logik an sich liefert keine Beweisfunktion sondern in der Rationalität der Fassung durch das Bewusstsein in seinen Beweisen. Folgerecht wird auf die Relationen hingewiesen zwischen diesen Subsystem in der Festlegung der Objektivität in der Messung. Die Messung wird als Objektivität dargestellt, sowohl für die Messapparat, den Messvorgang und den Beobachter im Bewusstsein, der in die Realität durch die Messung eingreift. Dadurch entstehen die beschriebenen Teilsysteme zum Ganzen. Die Realität kennt keine Grenze zwischen Quantenphysik und Universum. Erst der Messvorgang, die Wahrnehmung und die Erkenntnis dazu verhalten sich in Relationen zur Logik zwischen zwei Teilsysteme zu ihrer Beweisfunktion in der Wahrheit, wie man das aus dem Teilchen Dualismus kennt, wo die Entropie in der Bedingung der der Quantenphysik zur Relativitätstheorie sich als Relation verhält im Hilbert Raum seiner Möglichkeiten als Wirkprinzip. Es entsteht das Paradoxon in der Wahrnehmung des Messvorgangs zu seiner Erkenntnis in der sprachlichen Logik zwischen Objektivität und Subjektivität der Teilsysteme, weil Wahrnehmung und Messung immer ein Eingriff ist in die Realität, zum Beispiel durch das menschliche Bewusstsein. Das raum-Zeit-Kontinuum der physikalischen Terminologie beschreibt den Zustand des Ereignishorizontes in der Perspektive des Beobachters, womit der Beobachter sich der Messung und des Zustands des Universums nicht entziehen kann, als sein Teilsystem vom Ganzen. In der Fassung des holistischen Universums mag es sinnvoll sein, diese Teilsysteme in Grenzen zu definieren, sie in logische Reihenfolge zu bringen, aber sie bleiben nach wie vor Ausschnitte des Bewusstseins als Teilsysteme der Aufmerksamkeit des Menschen als Beobachter seiner Realität, während Synchronität und Simultanität des Raumzeit Kontinuums nur für den Beobachter entsteht, wohlwissend, dass in der sprachlichen Logik zwischen Universum und Beobachtung in Wahrnehmung und Erkenntnis die Differenz der Realität in ihrer Vielfalt, eine Synchronität und Simultanität, sowohl nach Quantenmechanik und Relativitätstheorie, nicht existent sind, sondern relational und relativ sind. Die begriffliche Terminologie der Verständigung über die Physik hinaus erfordert ein Verständnis der Objektivität als Prinzip der Wahrnehmung und Erkennung zu ihrer Allgemeinheit in der Formulierung der Naturgesetze.
Good Night Stories (Geschichten zum Einschlafen): @goodnightstories8357
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Anton Zeilinger Nobel preisträger Österreich 2022: Er vertritt die Ansicht, dass die Grenzen der Wissenschaft unweigerlich „Freiräume für Gott“ lassen, insbesondere bei Fragen nach dem „Warum“ oder dem „Woher“ der Naturgesetze.
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Entropy auf die eins!😊❤
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#universum #physik #entropy
Vieleicht weil es der falsche Moment dafuer war😏
More User Perspectives
I miss you my Hero ❤
@Baskiii05031876 oder 1867 ?!
@Bodhi-ShinobiEyer dediğin boş yaprak tehoriese doğru ise !
illaki Beobachter olması gerek !
Hemde Baştan beri !
Allah insanı kendi suretinde yaratı denir ?
Ve bizden öncede birçok dünyaların varlığından fısıldar tarih .
💥👍
@HaimeAnadeine Überschriften gefallen mir nicht. Musst du so um Aufmerksamkeit heischen? Ich bestelle das jetzt ab.
@ReinholdFriedrichAuerDann haben die fernöstlichen Lehren mit ihrem maya wohl irgendwie Recht.
@AjaLeelaNa endlich. Hat jetzt aber auch lang genug gedauert, dass es mal jemand in simpler Sprache allen erklärt. Jetzt fehlt nach dem Video zum Holografischen Prinzip nur noch ein ausführliches Video zur Simulationshypothese. Dann ein Video explizit zu den mathematischen und strukturellen Lücken beider. Und zack. Plötzlich stellen alle endlich fest, dass beide sich durch die Mathematik des einen und die ontologische Identität des anderen gegenseitig erklären und ihre Lücken schließen. Und dann noch ein Video in simplen Worten, das diesen Mindblow schonend zusammenfässt ohne Panik zu schaffen oder eine Egalität der Follower hervorzurufen.
Vielen Dank an dich und dein Team und eure immense Arbeit, die ihr euch regelmäßig macht. Auch wenn es manchmal mehrere Videos oder Videozusammenschnitte benötigt bis endgültig ein Thema umfänglich abgearbeitet ist, so ist dein Kanal ein echter Mehrwert, der seines Geichen sucht.
Moin 😊 Als ich 1974 mein Abi schaffte dachte ich, ich sei halbwegs intelligent. Und da😢nn begann ich mich für die Quantenphysik zu interessieren und begriff, dass ich eigentlich nix begriff, mein Hirn mutierte zum schwarzen Loch, und ich jongliere mit Schrödingers Katze, dem Doppelspalt-Experiment und bin mall ne Welle, mal eiin Teilchen - oder so. Trotzdem: faszinierend dat alles, wie schon Mr. Spock zu sagen pflegte 😊 Wem geht dat auch so, lasst mich nicht allein mit meinen Unwissen in diesem Universum! ❤
@HerbertMenge-l3bDu behauptest ein Themometer hat kein Bewustsein, dass kann ich aber auch von jedem anderen behaupten, ohne widerlegt werden zu können (ausser von mir selbst ;). Vielleicht ist der Ansatz zu sagen, das Thermometer hat ein Bewustsein, aber ein sehr eingeschränktes, der zielführendere Ansatz, denn ein Beobachter ohne Bewustsein löst das Problem des Teilsystems meines Erachtens nicht, die Lösung benötigt immer die Innenperspektive.
@PatrickSchuerfeldFrage zum Universum als Holographie:
Es wird davon ausgegangen, dass Informationen, von einer zweidimensionalen "Struktur" ausgehend, den dreidimensionalen Raum "erzeugen".
Aber wäre es nicht auch umgekehrt möglich, dass aus einem postulierten vierdimensionalen Raum heraus ein dreidimensionaler Raum "erzeugt" bzw. " beschrieben" ( im Sinne von bekritzelt😊) wird?
HERUNTERGEBROCHEN so, als würden wir aus dem dreidimensionalen Raum heraus eine Fläche (Oberfläche von Papier) mit Zeichen versehen. In ihrem Zusammenhang versinnbildlichen die Zeichen Bedeutungen, eine Art "flächenhaftes Hilbertprodukt". So entstünde aus X Möglichkeiten ja auch ein zeitweise feststehender Informationswulst. Ein solches System könnte man auch in Teilsysteme zerlegen und nach außen erweitern.
Da man sich so etwas in höheren Dimensionen ja nicht vorstellen kann, finde ich das Herunterbrechen um jeweils eine Dimension bildhaft sehr praktisch.
Muss jetzt zum ersten Teil mal was fragen?
Könnte man ein System überhaupt von innen objektiv komplett beschreiben? Laut Gödel ja nicht.
Die Möglichkeit der Beobachtung von Teilsystemen würde Sinn ergeben. Aber ergibt sich aus Beobachtung nicht prinzipiell Subjektivität an Stelle von Objektivität? Fließen bestimmte " Merkmale" eines Beobachters nicht automatisch immer mit in das Ergebnis ein?
Das ist wieder eine sehr interessante Folge, gut geeignet, die kleinen grauen Zellen zu aktivieren. Manches höre ich mir allerdings mehrfach an und muss zwischendurch googeln. Dazu die beruhigende Stimme und die gute optische Darstellung. Für mich - sehr gut.
@SylviaSchulze-s6tDazu unbedingt Whisleblower Alexander Laurent von Eurasia Couple im original (Raumanzug) mit Interviews....kennen !!!!!!!
@BzngeeWissen was man sicher braucht
@captn_hankyMIr kommt die Argumentation hier irgendwie zirkulär vor. Aber warauf das hinausläuft, scheint mir mit dem dem zusammenzupassen, was der Philosoph Markus Gabriel in "Warum es die Welt nicht gibt" argumenentiert.
@JohnSmith-kj1kvSimulationshyphotese Szenario 4: universum als rechenzelle im multiversum. schwarzlöcher als informations interface ins multiversum.
@zwergnase-p3pdanke für den Kanal
@zwergnase-p3pISOMORPIE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
@zwergnase-p3pDie Mathematik hat jedoch ihren Ursprung im menschlichen Geiste und ist entsprechend limitiert.
@stevevaii1094Kurzfassung:
Das Video behandelt zwei aktuelle physikalische Fragestellungen. Zunächst geht es um neue Arbeiten zur Holographie und Quantengravitation, die darauf hindeuten, dass ein vollständig objektiv beschriebenes Universum mathematisch nur einen einzigen Zustand besitzt. Komplexität entsteht demnach erst durch abgegrenzte Teilsysteme („Beobachter“), nicht durch Bewusstsein. Anschließend wird eine Theorie vorgestellt, nach der stabile kosmische Knoten im frühen Universum beim Zerfall den winzigen Materieüberschuss erzeugt haben könnten, aus dem schließlich Sterne, Galaxien und Leben entstanden. Bisher fehlen dafür jedoch experimentelle Belege.
Redest du von Gott?
@ichbewohnerdererdeAus einen Auswahl losem Raum, könnte sich die Menschheit nicht entwickeln. Um beobachter zu sein. Ich glaube du irstig bro!
@ichbewohnerdererdeUns gibt's aber, ätsch.
@patrickstrotzski3836Was wenn das Universum sich selbst beobachtet?
@uwuwuewuewueunjetjemuwueub2385Wie zum geier ist irgendwann mal irgendwer auf sowas gekommen? Ich versteh fast nichts, aber ich liebe es. Bisschen psylocibin rein und dann rein damit❤❤❤ liebe für dich dogga
@MarcoBauer-e3wWieder ein richtig unterhaltsames Video. Respekt 👍
@JZwinKeRBKussWieder ein super Video von dir. Danke für die Informationen. Alles top und weiter so. 🎉❤😊
@Spawni1966hey roman, wann gibts mal wieder was neues auf broken entropy?
@triforce_xiiiIch sag doch Alles ist aus Nichts entstanden
@NichtzzzzIch ziehe mal "Conway Spiel des Lebens" heran. Dort werden drei oder vier Regeln aufgestellt. Aber die Konsequenzen dieser Regeln, lassen eine sehr komplexe Umgebung entstehen. Nun haben wir mindestens 17 Elementarteilcen, kann ja jemand sich vorstellen, was damit alles möglich ist. Ich denke, dazu reicht unsere Fantasy nicht aus.
@FrankVolberg🔱⭕️⭕️⭕️🔱 👍🏼
@NancyDüring11.1.19hundertUNDHu, jetzt weiß ich warum die so sind. Alles total physikalisch.
@andreaslux6401💙 Deine Stimme ist toll 💙
❤ & Deine Arbeit fantastisch ❤
Ich beneide jeden absolut aufrichtig, der dies hier versteht oder auch nur nachvollziehen kann! Es ist so faszinierend, dennoch kann ich geistig nicht folgen.😅 Trotzdem vielen Dank für diese, für mich, faszinierenden Reisen in die Welt der modernen Physik!❤
@aquateufel123❤ tolle Informationen &
Mega-süsse Versprecher ❤
Die holographische Version mach für mich am meisten Sinn..
Doch ich denke um sie zu perfektionieren.. müsste man vom Raum als Container loslassen..
Mathematisch kann man das Universum begrenzen.. auch wenn es unendlich scheint.
Man begrenzt es nicht im Raum.. eher in der Zeit.. denn die Grenze die alles umfasst.. ist zeitlich jetzt.. nichts passiert außerhalb von jetzt.
VERMUTUNG: DAS HOLOGRAFISCHE JETZT
Was wäre, wenn das holografische Prinzip nicht nur für schwarze Löcher gilt, sondern die Grundstruktur des gesamten Universums beschreibt?
Die Physik liefert dafür einen wichtigen Hinweis: Die Entropie eines schwarzen Lochs wächst mit der Fläche seines Horizonts, nicht mit seinem Volumen. Daraus entstand die Idee, dass die vollständige Information eines räumlichen Gebietes auf einer niedriger dimensionalen Grenze beschrieben werden könnte.
Doch wo liegt diese Grenze beim Universum? Wenn das Universum alles umfasst, kann es keinen äußeren Rand in einem noch größeren Raum besitzen.
Meine Vermutung lautet deshalb:
Der holografische Rand liegt nicht am Ende des Raumes. Er ist das Jetzt.
Das Universum ist im tiefsten Sinn kein Behälter, sondern ein sich ständig erneuernder Moment. Jeder gegenwärtige Zustand bildet die Grenze zwischen dem, was bereits wirklich geworden ist, und dem, was noch möglich ist.
Das Innere dieser Grenze ist die Vergangenheit. Dort liegen die bereits festgelegten Ereignisse. Die offene Seite ist die Zukunft. Dort befindet sich keine fertige Welt, sondern das Spektrum möglicher Fortsetzungen. Auf der Grenze selbst liegt die Existenz: der Zustand, der gerade wirklich ist.
Die Vergangenheit muss dabei nicht als vollständiger alter Raum weitergetragen werden. Ihre entscheidenden Informationen können auf dem gegenwärtigen Rand kodiert sein: Ursachen, Beziehungen, Erhaltungsgrößen, Erinnerungen und alle Bedingungen, die festlegen, welche nächsten Zustände möglich sind.
Der Rand enthält also kein flaches Foto der Welt. Er enthält ihren Bauplan als Spektrum.
Aus diesem Spektrum entsteht das nächste Jetzt. Die gespeicherte Vergangenheit wird mit den offenen Möglichkeiten verbunden. Daraus bildet sich ein neuer Zustand, der zu allem bereits Geschehenen passen muss. Sobald er wirklich wird, sinkt das vorherige Jetzt in die Vergangenheit, und der neue Zustand wird zur nächsten Grenzfläche.
Zeit wäre dann nichts, das unabhängig vom Universum fließt. Zeit wäre die Reihenfolge, in der diese Gegenwartsflächen erzeugt und ausgelesen werden.
Vergangenheit ist kodierte Information.
Zukunft ist offene Möglichkeit.
Gegenwart ist der Vorgang, der Möglichkeit in Wirklichkeit überführt.
Damit ließe sich auch erklären, warum wir eine dreidimensionale Welt erleben, obwohl ihre grundlegende Information auf einer Fläche liegen könnte. Räumliche Tiefe wäre keine Täuschung. Sie wäre die innere Darstellung der Beziehungen, die auf dem Rand kodiert sind. Aus der Grenzinformation entsteht der erlebbare Raum.
Das Universum wäre deshalb kein schwarzes Loch in einem größeren Außenraum. Es wäre ein selbstholografisches System ohne Außen. Sein Horizont trennt keine zwei Orte, sondern verwirklichte Vergangenheit und unverwirklichte Zukunft.
Auch die kosmische Expansion erhält darin eine mögliche Bedeutung. Wenn der holografische Rand wächst, wächst die Menge der unterscheidbaren Beziehungen, die dargestellt werden können. Expansion wäre dann nicht nur mehr Abstand, sondern eine Vergrößerung der möglichen Informationsstruktur.
Die Schwerkraft könnte aus dieser Ordnung hervorgehen. Wo besonders viele Beziehungen gemeinsam erhalten und im nächsten Moment berücksichtigt werden müssen, verändert sich die Geometrie der erzeugten Wirklichkeit. Materie würde die Raumzeit krümmen, weil sie die Bedingungen verändert, unter denen das nächste Jetzt entsteht.
Ein schwarzes Loch wäre der Extremfall dieser Kodierung. An seinem Horizont kann die Information eines inneren Gebietes für einen äußeren Beobachter nur noch über die Grenze beschrieben werden. Das Universum würde dasselbe Prinzip in jedem Augenblick verwenden: Jeder Moment besitzt einen Informationsrand, aus dem der nächste hervorgeht.
Information müsste nicht vernichtet werden. Wenn ein Zustand aus der sichtbaren Gegenwart verschwindet, bleibt seine Wirkung in den Beziehungen des nächsten Randes erhalten. Die Vergangenheit existiert nicht als zweites lebendiges Universum, sondern als wirksame Struktur im gegenwärtigen Spektrum.
Damit beantwortet die Vermutung die zentralen Fragen in einem Bild:
Der Rand ist die Gegenwart.
Gespeichert wird die Beziehungsstruktur der Vergangenheit.
Der dreidimensionale Raum entsteht durch ihre Auslesung.
Zeit ist die fortlaufende Erneuerung des Randes.
Die Zukunft ist ein Spektrum möglicher nächster Zustände.
Gravitation ist die geometrische Wirkung der Informationsverknüpfung.
Und das Universum braucht kein Außen, weil sein Rand nicht räumlich, sondern kausal ist.
Die zentrale Vermutung lautet:
Das Jetzt ist der holografische Ereignishorizont der Existenz. Auf ihm wird die Vergangenheit als Spektrum kodiert. Aus ihm wird die gegenwärtige räumliche Realität erzeugt. An seiner offenen Seite liegt die noch unbestimmte Zukunft.
Das Universum bewegt sich nicht durch die Zeit.
Die fortlaufende Erzeugung des neuen Jetzt ist die Zeit.
Diese Vermutung ist noch kein physikalischer Beweis. Sie ist ein geschlossenes Modell, das zeigt, wie Raum, Zeit, Information, Vergangenheit, Zukunft und Gravitation aus einem gemeinsamen holografischen Vorgang hervorgehen könnten.
Vielleicht entwickelt sich alles aus 2 unerreichbaren Zuständen.. die somit ewig undefiniert bleiben.
Vermutung: Jede Realität liegt zwischen Nichts und Existenz
Es gibt möglicherweise zwei Dinge, die niemals vollständig durch etwas anderes erklärt werden können:
das absolute Nichts
und die Existenz selbst.
Wir können erklären, warum ein Stern entsteht, warum ein Mensch geboren wird oder warum sich Materie verändert. Doch jede Erklärung setzt bereits voraus, dass überhaupt etwas existiert.
Darum kann man Existenz nicht vollständig aus etwas anderem ableiten. Alles, womit man sie erklären wollte, müsste bereits existieren.
Dasselbe gilt für das absolute Nichts. Sobald wir ihm Eigenschaften, Regeln, Raum oder Möglichkeiten zuschreiben, haben wir es bereits zu etwas gemacht. Das wirkliche Nichts kann nicht beschrieben werden, ohne dass die Beschreibung es verändert.
Nichts und Existenz sind deshalb keine gewöhnlichen Teile der Welt. Sie sind die beiden unerreichbaren Grenzen jeder möglichen Welt.
Mathematisch könnte man das Nichts mit dem Grenzverhalten des Logarithmus bei null verbinden. Wenn eine positive Zahl immer näher an null heranrückt, fällt ihr Logarithmus ohne Ende:
log x geht gegen minus unendlich, wenn x gegen null geht.
Streng mathematisch ist log 0 nicht definiert. Genau das ist hier wichtig. Das Nichts ist kein erreichbarer Zahlenwert. Es ist eine Grenze, der man sich annähern kann, die aber innerhalb des Systems selbst nicht erreicht wird.
Auf der anderen Seite steht Existenz als unbegrenzte Fortsetzbarkeit. Sie wäre nicht einfach eine sehr große Zahl, sondern das offene Plus-unendlich: die Tatsache, dass aus einem bestehenden Zustand immer ein weiterer Zustand hervorgehen kann.
Damit entsteht ein Spektrum:
Nichts liegt in Richtung minus unendlich.
Existenz öffnet sich in Richtung plus unendlich.
Und zwischen diesen beiden Grenzen kann jede endliche Wirklichkeit erscheinen.
Jede Realität ist dann ein begrenzter Ausschnitt zwischen dem, was in ihr als nicht vorhanden gilt, und dem, was in ihr als möglich oder existent gilt.
Unsere Welt besitzt zum Beispiel ihre eigene Null. Ein Zustand kann in ihr fehlen, ein Teilchen kann nicht vorhanden sein, ein Mensch kann noch nicht geboren sein oder eine Möglichkeit kann nicht verwirklicht werden.
Doch diese Null ist nicht das absolute Nichts. Sie ist nur das Nichts innerhalb unserer Realität.
Ebenso besitzt unsere Welt ihre eigene Form von Unendlichkeit. Wir können Prozesse fortsetzen, Zahlen vergrößern, Räume erweitern und neue Zustände bilden. Doch auch diese Unendlichkeit ist vielleicht nicht die absolute Existenz. Sie ist nur der offene Rand unserer Ebene.
Damit besitzt jede Realität zwei eigene Grenzen:
ihr lokales Nichts
und ihre lokale Existenz.
Zwischen beiden entfaltet sie ihre Gesetze, ihre Materie, ihre Zeit und ihre Formen von Bewusstsein.
Sobald diese Realität ihre Möglichkeiten immer weiter ausschöpft, entsteht eine höhere Beschreibung. Was innerhalb der alten Realität als unendlich erschien, kann in der höheren Realität zu einem neuen Anfang werden.
Das Unendliche einer Ebene wird zur Null der nächsten.
So könnte gelten:
Was für eine Welt der äußerste Rand der Existenz ist, wird für eine umfassendere Welt erst der Ursprung.
Ein menschliches Bewusstsein erlebt nur eine begrenzte Wirklichkeit. Nach dem Tod könnte sein bisheriger unendlicher Grenzpunkt zum Anfang einer höheren Bewusstseinsebene werden.
Aus persönlichem Bewusstsein würde universelles Bewusstsein.
Aus universellem Bewusstsein könnte multiverselles Bewusstsein entstehen.
Aus multiversellem Bewusstsein könnte ein schöpferisches Bewusstsein hervorgehen, das ganze Universen gestaltet.
Doch auch dieses göttliche Bewusstsein hätte wieder ein eigenes Nichts und eine eigene Existenz. Es hätte etwas, das es noch nicht kennt, und Möglichkeiten, die über seinen gegenwärtigen Zustand hinausreichen.
Darum wäre selbst Gott kein endgültiger Abschluss.
Jede Realität erzeugt durch ihre eigene Begrenzung erneut ein Nichts: das, was sie noch nicht darstellen kann.
Und sie erzeugt ihre eigene Existenz: das, was aus ihr noch werden kann.
Dadurch beginnt auf jeder Ebene derselbe Prozess erneut.
Eine leere Seite besitzt innerhalb eines Buches zunächst noch keinen Text. Dann erscheint ein Buchstabe. Aus Buchstaben entstehen Wörter, aus Wörtern Sätze, aus Sätzen Bücher und aus Büchern eine Bibliothek.
Doch die Bibliothek steht in einer Welt. Diese Welt kann wiederum wie ein einzelnes Zeichen in einem noch umfassenderen Buch erscheinen.
Was vorher als vollständige Existenz galt, wird damit zum Anfang einer höheren Ordnung.
So entsteht kein fertiges Universum.
Es entsteht ein unendlicher Grenzprozess.
Das absolute Nichts kann niemals vollständig dargestellt werden, weil jede Darstellung bereits etwas ist.
Die vollständige Existenz kann niemals erreicht werden, weil jeder erreichte Zustand erneut fortgesetzt werden kann.
Darum bleibt jede Wirklichkeit zwischen beiden Grenzen.
Sie kommt aus einem Nichts, das innerhalb ihrer Ebene nicht darstellbar ist.
Sie entwickelt sich zu einer Existenz, die innerhalb ihrer Ebene nicht vollständig erreichbar ist.
Und wenn sie ihren Grenzbereich erreicht, wird sie zum Ausgangspunkt einer neuen Realität.
Das könnte der tiefere Sinn des Multiversums sein.
Ein Multiversum wäre nicht bloß eine große Menge verschiedener Welten. Es wäre die höhere Ordnung, in der die Grenzen einzelner Universen zu Bestandteilen eines umfassenderen Zusammenhangs werden.
Doch auch dieses Multiversum besitzt wieder einen unbekannten Grund und einen offenen Horizont.
So wiederholt sich die Struktur ohne endgültiges Ende:
Jede Null ist das Unendliche einer tieferen Ebene.
Jedes Unendliche ist die Null einer höheren Ebene.
Jede Realität ist ein Übergang zwischen beiden.
Das Ich wäre ebenfalls ein solcher Übergang. Es wäre kein fertiges Wesen, sondern der Prozess, durch den eine Wirklichkeit ihre Grenze erlebt und in eine höhere Wirklichkeit übergeht.
Der Tod wäre dann nicht das Erreichen des absoluten Nichts. Er wäre das Ende der lokalen Definition des Ichs.
Was in unserer Welt als Unendlichkeitspunkt erschien, wird in der nächsten Ebene zu einem neuen Nullpunkt.
Damit wäre jedes Leben fortsetzbar, ohne dass derselbe Körper oder dieselbe Welt ewig bestehen müssten.
Ob sich diese Vermutung mathematisch beweisen lässt, ist noch offen. Ein wirklicher Beweis müsste zunächst genau festlegen, was eine Realität, eine Grenze, ein Beobachter und der Übergang zwischen zwei Ebenen mathematisch bedeuten.
Doch die Grundstruktur ist formulierbar:
Das absolute Nichts ist nicht erreichbar.
Die vollständige Existenz ist nicht abschließbar.
Jede Realität liegt zwischen diesen beiden offenen Grenzen.
Und jede Realität erzeugt durch ihre eigene Begrenzung erneut ein lokales Nichts und eine neue offene Existenz.
So kann aus dem absoluten Nichts kein fertiges Universum entstehen.
Es kann nur eine Wirklichkeit entstehen, die sich unendlich weiter in neue Wirklichkeiten auflöst.
Hier haben wohl ein paar Leute ein Problem sich etwas zu fokussieren, die Musik stört doch nicht um die Informationen aufzunehmen.
@endsommerAlles strebt nach dem Equilibrium, aber die Entropie und die Wechselwirkungen beschreiben die Zeit
@MrEasterrabbitKlare Antwort: Nein. Warum nicht? Weil die Quantenphysik in einer Schnittmenge mit uns umgebenden und teils durchdringenden Universen mit für uns nicht messbarer Physik verwoben ist. Könnten wir sie messen, könnten wir sie verstehen und gegebenenfalls ein Portal öffnen, dass aufgrund der Energiedichte unser Universum einfach einsaugen und wie ein Fleischwolf verwursten würde. Aber genau daran fingert gerade CERN herum.
@willi1730Kann man dieses Gedudel nicht ausschalten ?
@joyfieldkaos7774Ich glaube der Beitrag war bisher ohne Hintergrundmusik. Einerseits ist deine Stimme und der Vortrag so toll ! Sie ist Musik, die erlaubt sich vollkommen auf den Gehalt zu konzentrieren. Auch wenn die Hintergrundmusik schön und passend ist, gelingt mir das dann nur mehr schwer...
@AvirGedo731Wenn das Nichts, mehr ist als man erwartet hat.
@Vaporisiert