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Erziehungswissenschaft studieren: Mein Weg zur Bachelorarbeit | alpha Uni

Video Overview & Insights

Kerstin studiert im 5. Semester Erziehungswissenschaft (B.A.) an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Immer wieder sieht sie sich dem Klischee einer „akademisierten Kindergärtnerin“ ausgesetzt, doch die Erziehungswissenschaften behandeln alle Lebensalter und sind eine Schnittstelle zwischen Pädagogik, Soziologie und Psychologie. Kerstin interessiert sich vor allem für die Erwachsenenbildung und schreibt deshalb auch ihre Bachelorarbeit über freizugängliche Lehrmittel in der Weiterbildung. Für ihre quantitative Abschlussarbeit muss sie nun einen Fragebogen erstellen und von ihrem Betreuer prüfen lassen. Erst dann kann sie endlich mit ihrer Bachelorarbeit loslegen.

Toller Einblick

— @KüSa07

#Erziehungswissenschaft #Erziehungswissenschaftstudium #alphauni

Mehr zu den Studieninhalten, Zulassungsvoraussetzungen und Karrierechancen findet ihr hier:

Ich habe Erziehungswissenschaft (M.A.) in Bochum studiert. Gerade die Schwerpunkte der Lehr-Lernforschung, Lernpsychologie und Bildungspsychologie sind so wichtig. Erziehungswissenschaft ist mehr als ein "abgespecktes" Psychologiestudium oder eine erweiterte Erzieherausbildung. Ab Februar promoviere ich im Bereich Nutzen von Lernumgebungen in virtuell Reality. Der Abschluss eröffnet einem ungemein viele Möglichkeiten.

Jede/r der/ die sich für Sozialisation, Erziehungstheorien, Erwachsenenbildung/ Weiterbildung, Medienpädagogik, Kompetenzentwicklung, Lern- und Bildungspsychologie und Methodenlehre begeistern kann, sollte sich über ein erziehungswissenschaftliche Studium genauer informieren.

— @itzxwise7962

https://ardalpha.de/s/67a4eJu

Autor: Mathias Ahlmer

Ich studiere selbst Bildungs- und Erziehungswissenschaft im 3. Fachsemester. Natürlich gibt es auch quantitative (Statistik) und qualitative Sozialforschung im Studium, aber das macht das Studium nicht komplett aus. Daher finde ich es schade, dass der Beitrag des Studiums nur darauf "reduziert" wurde. Im Studium (je nachdem an welcher Uni man ist und welchen Schwerpunkt diese hat) werden auch die frühkindliche Bildung, Sozialpädagogik und Weiterbildung thematisiert.

Auch wenn ich selbst ein Fan von sowohl qualitativer, als auch quantitativer Forschung bin, finde ich es schade wie es dargestellt wird. Natürlch steck viel mehr dahinter, als nur einen Fragebogen zu erstellen. Zm Beispiel bereitet man Forschungen ( Umfragen, Interviews, Beobachtungen) vor, Erhebt die Daten über einen kurzen oder längeren Zeitraum und wertet die Daten aus. Das ganze ist ein Prozess, welcher Aufwendig ist.
Das wollte ich noch anmerken, da hier einige Kommentare den Studiengang als unötig darstellen, was er auf gar keinen Fall ist. Sowohl Erziehungs- und Bildungsforschung als auch die "praktischeren" Bereiche sind sehr relevant in unserer Gesellschaft.

— @ManonH.

Kamera: Jasmin Domochali

Schnitt: Mathias Ahlmer

Ich hoffe sie hat ihren Taxischein direkt mitgemacht, den wird sie nach dem Studium brauchen 😂

— @TheGHProjekt

CvD: Lukas Hellbrügge

Channel Management: Marinus Zängerl

Hallo zusammen, ich bin Kerstin, die Protagonistin in diesem Beitrag. Nachdem hier in den Kommentaren einige Punkte aufgekommen sind, möchte ich darauf nachfolgend eingehen:

1. Mein Studiengang ist als Erziehungswissenschaften/ Pädagogik auf jeglichen offiziellen Unidokumenten aufgeführt. Ich studiere eben nicht nur das Fach Erziehungswissenschaft, sondern belege auch Kurse/Fächer in Soziologie, Pädagogische Psychologie und habe als Wahlfach Wirtschaftspädagogik genommen. Meine Erklärung zur Definition bzw. zum Unterschied zwischen EW und Pädagogik mag fachlich nicht zu 100% stimmen und ist im wissenschaftlichen Kontext kontrovers diskutiert. Und doch hilft es vielen Menschen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wenn die Frage kommt „und was macht man damit?“

2. Wir haben uns gemeinsam dazu entschieden, mal einen anderen Aspekt der EW darzustellen: die quantitative Sozialforschung. EW ist so viel mehr als die Elementar -und Primarpädagogik und insbesondere das Erlernen von quantitativen Methoden ist unfassbar wichtig, auch im Hinblick auf die Jobmöglichkeiten. Im Vorfeld zum Dreh gab es viele Gespräche und Brainstorming mit allen Beteiligten, wie wir den Beitrag bestmöglich gestalten und das Ergebnis seht ihr. Konstruktive Kritik ist gut und wichtig und es wird nie Menschen geben, denen alles zu 100% gefällt. Die Kommentare hier unter dem Beitrag sind mMn teilweise alles andere als konstruktiv.

3. Das Video zeigt einen Ausschnitt(!) aus einem Prozess. Ich habe den Wunsch nach einer quantitativen Bachelorarbeit geäußert, weil für mich studieren eben auch bedeutet, befähigt zu werden, wissenschaftlich und empirisch arbeiten zu können. Mein Betreuer ist auf diesem Gebiet sehr bewandt und ich bin dankbar für seinen Support und seine Unterstützung, bereits im Bachelor eine quantitative Arbeit zu schreiben. Ich sehe das als Möglichkeit, mich in einem geschützten Rahmen ausprobieren zu können und abzustecken, ob ich den Weg weiter gehen möchte. Das geht eben auch mit sehr viel Eigeninitiative einher. Zusätzlich habe ich mich ein Semester intensiv mit der quantitativen Sozialforschung beschäftigt und ein Forschungsprojekt selbstständig durchgeführt. Mein Fragebogen und alles andere kommt daher nicht „aus dem Blauen“, wie der ein oder andere Kommentar vermuten lässt.

4. Die Annahme, dass Daten gefälscht werden, um Daten nach Gusto zu erhalten o.ä. Hypothesen wie Fragebögen beantwortet werden finde ich haltlos und viel zu verallgemeinernd. Ich selbst habe ein Bestreben und entsprechende Ansprüche an die Qualität meiner Abschlussarbeit um die Arbeit aus Respekt vor der Disziplin und der Wissenschaft guten Gewissens abgeben zu können.

5. Job: im Video wird dazu nichts konkretes gesagt/gezeigt und doch bilden einige Kommentare Stereotypen und eindimensionale Sichtweisen ab. Ich arbeite aktuell im Corporate Learning Bereich eines großen Konzerns und werde nach meinem Studium im Bereich Learning Consulting einsteigen. Auch mit einem Studium der EW kann man entsprechende Jobs, z.B. im Learning Development, Personal -und Organisationsentwicklung bekommen, in welchen mehrheitlich Studienabschlüsse im Bereich BWL/Wiwi/Psychologie vertreten sind. Daher lieber erstmal informieren, bevor dumme Kommentare gepostet werden.

Last but not least: Viele Menschen haben Zeit, Energie und Ressourcen in diesen Beitrag investiert und das zum Teil ohne monetäre Gegenleistung(!). Dass er nicht allen gefallen wird, ist klar. Dennoch hat er Wertschätzung verdient. Allgemein finde ich es schwierig, mit welcher Selbstverständlichkeit unreflektierte und eindimensionale bzw. verallgemeinerte Aussagen getroffen werden, ohne mehr Hintergrundinformationen zu haben.

— @d3zbdsa

Redaktion: Corinna Benning

Du suchst dein Traumstudium oder deinen Traumjob? alpha Uni hilft dir, beides zu finden! Bei uns bekommst du jede Woche echte Einblicke, Inspiration und Orientierung. Ehrlich und direkt, von denen, die es wissen müssen: Studierende und Berufseinsteiger:innen!

Gibt es schon ein Video über Nautik? Sonst gerne auf die Planungsliste setzen😊

— @map3k12

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alpha Uni ist ein Format der Redaktion Wissen & Bildung aktuell des Bayerischen Rundfunks.

Quantitative Sozialwissenschaft beschte!

— @btvitek1671

► Mehr von uns: https://www.ardalpha.de/alpha-uni/index.html

► Impressum: https://www.br.de/unternehmen/service/impressum/index.html

Gutes Video! Ist ein Video über Politikwissenschaften auch in Planung liebes Team?

— @marlin842

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In den Kommentaren gelten unsere alpha Uni-Community-Regeln:

Könntet ihr mal ein Video zum Studiengang Rechtspflege machen?

— @FranziskaKnab

https://www.br.de/service/kommentare-netiquette-richtlinien-110.html

Eigentlich tolles Video, aber könntet ihr vielleicht ein etwas ausführlicheres Video zu dem eigentlich Studium machen?:)
Ich hab mich gerade so gefreut dieses Video zu sehen, weil ich gerade überlege das zu studieren und jz ging es nur um einen Fragebogen😅😕

— @anita6349

More User Perspectives

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Wenn ich schon die LGBTQ Flagge am Laptop sehe , würde ich irgendwie schon von möglicher Indoktrination sprechen bei kindern

@notmything6629
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Könntet ihr nochmal ein Viedeo über Betriebswirtschaftslehre machen? Es geht im Viedoe ja eigentlich größtenteils um Nfts und nicht um das "eigentliche" Studium.

@randomfoodcockingg
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Wann kommt denn Elektrotechnik?

@komeilzabii3280
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Kannst vergessen

@elomnusk7656
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Sehr spannender Einblick in das Studium. Ich wollte das als mein Plan B studieren und bin jetzt sehr froh mein Plan A durchziehen zu können:)

Vielleicht könntet ihr ein Video über das Thema Stadt- und Raumplanung machen. Das ist ein sehr wichtiger und zukunftsorientierter Studiengang, den sehr viele noch nicht kennen.

@prinzessinpeach589
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Hallo zusammen,

ich studiere derzeit Erziehungswissenschaft im fünften Semester, komme nun in das sechste und werde dort meine BA schreiben.

Folgende Aspekt sind aus meiner Sicht geschrieben und nicht verallgemeinert gemeint.

Da sich dieser Beitrag sehr auf ein Thema beschränkt, würde ich gerne ergänzt meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich teile es wie folgt auf, sodass ihr einfach zum entsprechenden Absatz springen könnt: 1. Erziehungswissenschaft(en?)/Pädagogik, 2. Studieninhalt, 3. Vergleich zu anderen Studiengängen



1. Uns wurde im ersten Semester auch deutlich gesagt, dass die Einzahl benutzt werden sollte. Ich leite es mir so ab, dass wir als Erziehungswissenschaft eigenständig sind (zwar im interdisziplinären Austausch) und uns nicht aus mehren Geisteswissenschaften zusammensetzen. Dies hat ein bisschen den Anspruch darauf, dass wir selbst ein Kerninhalt haben und somit nicht überflüssig sind. Aber sind wir mal ehrlich, dieser Unterschied sollte die Diskussion nicht leiten. Nun zur Pädagogik. Ich sehe die Pädagogik zum einen als praxisnähere Vermittlung (unteranderem die EWS liefert hierfür die Theorie) und zum anderen begrenzter auf das Kindes- und Jugendalter an. Erziehungswissenschaft ist jedoch viel viel mehr. Ein paar Schlagworte: Lebenslanges Lernen, Weiterbildung, Kommunikation, … Selbstverständlich kann man den Studiengang so auslegen, dass er sehr pädagogisch erscheint, jedoch ist er in meinen Augen eben umfangreicher. Wenn ich mit fachfremden Personen darüber spreche, können sie am Anfang nichts mit EWS anfangen, weshalb ich irgendwann dann sag, es ist recht identisch zu Pädagogik, jedoch eben nicht gleich :). So viel hierzu.



2. Studieninhalt:

Ich hatte 6 Klausuren, 5 mündliche Prüfungen und 8 Hausarbeiten plus jetzt die Bachelorarbeit. Es waren teilweise auch Projektarbeiten in den mündlichen Prüfungen und Hausarbeiten enthalten.

Der konkrete Inhalt setzt sich aus Grundlagenmodulen (in denen ein Grundverständnis des Fachbereiches entwickelt werden soll), Orientierungs-/Vertiefungsmodule (wahlweise Kindheit und Jugend oder Erwachsenen- und Weiterbildung), Methodenmodule (quantitative und qualitative Forschungsmethoden, an unserem Standort aber kein Statistik), Wahlpflichtmodule 2 aus 4 (Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft, Philosophie) und Zusatzfachmodule 1 aus 15 ( Erlebnispädagogik, Religionspädagogik in unterschiedlichen Religionen (wird hier nicht einzeln aufgezählt), Medienbildung, Gesundheitspädagogik, Musikpädagogik, Kunstpädagogik, Bildung zivilgesellschaftliches Engagement, Psychologische Beratung und Diagnostik, Interkulturelle Pädagogik, Internationalität erziehungswissenschaftlicher Theorie und Forschung, Sportpädagogik, Philosophische Ethik, Politische Bildung). Das ist selbstverständlich von Standort zu Standort unterschiedlich.

Was lern ich als Person? Ich gebe den ganzen Personen recht, dass man in diesem Studiengang nicht unbedingt Dinge für die Praxis lernt. Ich beschreibe es immer: Wir lernen hier Mensch zu sein, zu reflektieren, zu hinterfragen und einen Methodenkoffer, den wir selbstständig „draußen in der Berufswelt“ anwenden müssen, aber auch können.



3. Ich selbst habe zuerst zwei Semester Gymnasiallehramt Mathematik/Physik studiert. Mir war dann jedoch klar, dass mich der Bildungsprozess mehr als die tatsächlichen Fächer interessiert. Daraus kann ich schließen, ja es stimmt, dass es andere Studiengänge gibt, die mit deutlich mehr aufwand verbunden sind. Daraus könnte man eventuell schließen, dass sie auch schwerer sind. So will ich das aber gar nicht formulieren. Es werden andere Kompetenzen abgefragt. Die größte Herausforderung für mich war (ich war in der Ausbildung, Schule, Studium immer im technischen Bereich unterwegs) die Textarbeit und das Textverständnis. Man muss sich schon darauf einstellen, viel zu lesen und auch anspruchsvollere Texte zu lesen. Bekommen wir das Studium geschenkt? Auch wenn es andere Studiengänge gibt, die sich wahrscheinlich mehr aufgrund des Drucks und des Aufwands beschweren dürfen, wird unser Studium einem nicht geschenkt. Unter den Prüfungsphasen ist es zum Teil sehr viel (ja haben andere Studiengänge auch, darf man aber trotzdem auch anmerken). Wenn man unter dem Semester mitarbeitet, ist alles aber gut machbar, da wir zum Glück (das ist ehrlich gesagt einfach so) nicht den Aufwand wie bspw. die Naturwissenschaften haben.

Kommentare wie: So ein Studium braucht niemand, was ist das für ein Müll, ... finde ich in erster Linie einfach Schade. Wer macht es möglich, dass wir Lernen, uns weiterbilden, dadurch an der Gesellschaft partizipieren können? Selbstverständlich ist das eigentliche Lernen stets Sache des Individuums, aber zum Lernprozess gehören mindestens zwei dazu, sei es auch nur die Erstellung des Lernmaterials. Auch wenn auf den ersten Blick keinen finanziellen Mehrwert mitbringen oder technische Innovationen schaffen, denke ich schon doch, dass dieser Bereich sehr wertvoll und ein Studium definitiv gewinnbringend ist.





Ich bin sehr gerne für weitere Fragen, Diskussionen (ob es bspw. Sinn macht, auch in so einem Studiengang Forschungsmethoden zu unterrichten, wie es schon in den Kommentaren angesprochen wurde oder ähnliches bereit.





Danke alpha Uni für den tollen Kanal. Ich hoffe ich kann mit diesen Ausführungen etwas mehr Einblick in den Studiengang vermitteln.

@TobiTobsen25
@

Schönes Video, dennoch bin ich überrascht, wie unterschiedlich der Studiengang an verschiedenen Unis gestaltet wird.
Ich selber habe auch Erziehungswissenschaften studiert (an einer anderen Uni). Da ich vor dem Studium bereits eine pädagogische Fachschulausbildung absolviert hatte, konnte ich begleitend zum Studium als Fachkraft arbeiten. Leider muss ich sagen dass ich von meinem Studium sehr enttäuscht war. Nach meiner persönlichen Schätzung gehen 90% aller Absolvent*innen nach dem Studium in die Praxis und bleiben nicht an der Uni. Das Studium war jedoch kaum praxisorientiert und null berufsvorbereitend. Was bei einem wissenschaftlichen Studium natürlich ok ist, aber die Realität ist eine andere. Z.B. gab es nur 6 Wochen Praktikum im ganzen Studium. Viel zu wenig wenn die Absolvent*innen danach in verantwortungsvollen, "gehobenen" pädagogischen Positionen arbeiten dürfen, schon nach dem B.A.
Das ist natürlich nur meine Erfahrung. Nach dieser würde ich jedoch jeder interessierten Person raten, vorher eine päd. Ausbildung zu absolvieren und das Studium nicht als Erstausbilung zu wählen (außer wenn eine Unikarriere angestrebt wird). Für mich war das Studium dennoch ein Sprungbrett zu meinem Wunschbereich.

@lenabr.3172
@

Bitte mal Energie, Umwelt- und Gebäudetechnik oder Pharmaingenieurswesen oder bitte LEBENSMITTELCHEMIEEE

@midobrido6447
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Ich habe selber meinen Bachelorabschluss in Erziehungswissenschaft (Braunschweig) gemacht und finde es ein wenig schade, dass der Studiengang doch so einseitig dargestellt wird.

Natürlich variieren die Inhalte von Uni zu Uni, allerdings kann ich die Aussage, man schreibe nur in Statistik Klausuren, nicht unterschreiben. Häufig schreibt man in jedem Semester Klausuren in den Vorlesungen und in den Seminaren dann zusätzlich die Hausarbeiten.

Inhaltlich lag bei uns auch ein großer Schwerpunkt auf der Psychologie (Allgemeine Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, pädagogische Psychologie oder auch Medien-und Kommunikationspsychologie). Es wurde sich aber auch viel mit der Erwachsenenbildung & Weiterbildung beschädigt, zusätzlich mit Themen aus der Soziologie (Familie, Sozialisation, Ungleichheit).

Was viele auch nicht wissen, dass man mit dem BA Abschluss später die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen kann, welche mit der Approbation endet. Viele denke man könnte dies nur mit dem Psychologiestudium machen, dies ist nicht so. Gerade deswegen und auch wegen dem Therapeutenmangel in DE ist es so wichtig, dass der Studiengang nicht „runtergemacht“ wird und stigmatisiert wird, denn als Therpeuten leistet man später sinnvolle und sehr wichtige Arbeit und dies häufig mit fehlender Anerkennung. Trotzdem bin ich froh diesen Weg eingeschlagen zu haben.

@leeenchenn6843
@

Schade, dass es nur um die Erstellung von einem Fragebogen ging (das wird ja in fast jedem Studiengang früher oder später mal gemacht, mindestens in den wissenschaftlichen). Erziehungswissenschaft ist so viel mehr!

@Asamii28
@

Fesseln, Knebeln und oder mit Drogen vollpumpen!?
Glückwunsch

@p-n-d-m
@

Ich würde super gerne mal ein Video zum Pflegestudium sehen :) Ist das schon was in Planung?

@spurbar3137
@

könnt ihr auch mal ein video über duale Studenten machen? 😊

@nelofant
@

Also das Verständnis von Erziehungswissenschaft (en) welches in diesem Beitrag dargestellt wird ist schon sehr reduziert. Und zwar auf quantitative Sozialforschung. Das entspricht aber nicht dem allgemeinen Verständnis des Fachs wie es an anderen Instituten und Universitäten gelehrt wird. Und wahrscheinlich auch nicht an der Uni Frankfurt. Deshalb finde ich das Beispiel hier mit der BA Betreuung nicht gut gewählt, es ist in der Form kein Überblick - es werden nur zwei Perspektiven dargestellt im Kern (Prüfer und Studentin). Dabei wird dann auch noch unzulässig verallgemeinert "die Erziehungswissenschaft sagt der Pädagogik, was die Theorie ist" - das ist sachlich falsch und eigentlich eine Position der 1970er Jahre (wie sie insbesondere bei Wolfgang Brezinka vertreten wurde. Die Rezeption war damals schon kritisch (wie man bspw bei Hans-Christoph Koller nachlesen kann). Es gibt auch weithin Diskussionen darum, ob der Studiengang als Pädagogik oder Erziehungswissenschaft(en) (Singular und Plural können hier verwendet werden; dazu bspw Gudjons & Traub) bezeichnet werden soll. IdR wird auf Bachelorlevel die Bezeichnung Pädagogik gewählt und auf Master Level "Erziehungs- und Bildungswissenschaften". Falls Zweifel bestehen an dem was ich hier geschrieben habe: das kann man eigenständig, wenn man möchte, bei Wikipedia nachlesen. Wenn man dort nach "Erziehungswissenschaft" sucht, wird man auf den Artikel zu Pädagogik geleitet. Darin gibt es einen ganzen Abschnitt zum Thema Diskussion um die Bezeichnung, Erziehungswissenschaft oder Erziehungswissenschaften usw. Und: weiter unten im Artikel geht es auch um die weiteren Inhalte des Studiums (fernab von quantitativer Sozialforschung (so wie sie hier im Video zur Darstellung ausgewählt wurde, wahrscheinlich um den Anspruch des Studiums möglichst plakativ darzustellen). Da geht es dann auch um Sozialpädagogik bspw - viele hier wünschen sich ja ein Video zu Sozialer Arbeit. Sozialpädagogik bzw Soziale Arbeit (ein Begriff der sozialpädagogik inkludiert) ist idR Bestandteil eines Studiums der Pädagogik oder auch: Erziehungswissenschaft (en)

@vicarinatutu3124
@

Columne 31? Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr.

@TheMrMurvi
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Finde das maximal unsympathisch studis zu sietzen als Wimi

@luc4dead362
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Klasse

@LamaStyler
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Könntet ihr mal ein Video zum Studium Soziale Arbeit machen?
Ich weiß,dass es zu dem Thema schon 2 Videos gibt,allerdings geht es in beiden eher um die praktische Arbeit, als um das Studium an sich.. Wäre mega,wenn ihr nochmal ein Video machen würdet,wo der Fokus mehr auf dem eigentlichen Studium liegt☺️

@flammingo1202
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Also 1. es heißt Erziehungswissenschaft (ohne „en“) und
2. Erziehungswissenschaft und Pädagogik sind SYNONYME !!! . Nur die Menschen, die sich damit nicht auskennen, meinen, dass Pädagogik praxisnaher wäre. Sprich: man könnte genauso sagen, dass sie Pädagogik studiert.
3. an den meisten Unis schreibt man in allen Fächern Klausuren, nicht nur in Statistik. Was auch wichtig ist, damit nicht jeder Depp einen Bachelor in Pädagogik bekommt.

@julessssssss8597
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Was man heutzutage für n Müll studieren kann xD

@flo_3301
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Finde es schön, dass ihr auch mal einen vielleicht weniger bekannten Studiengang mit der Erziehungswissenschaft vorstellt. Nur ist es ein bisschen schade, dass die große Bandbreite des Studiengangs nicht ganz zum Ausdruck kommt.

Leider ist es ja wirklich dieses typische Klischee, dass man als Erziehungswissenschaftlerin immer in irgendeinem sozialen Bereich landet oder Kindergärtnerin wird. Dabei ist das Sprektrum sehr groß. Schon im Studium gibt es Module zur Soziologie, Psychologie, Beratung, Mediendidaktik, Bildungsphilosophie, Qualitätssicherung oder politischen Bildung, nur um ein paar Beispiele zu nennen, die nicht in dem Video vorkamen.

Viele vergessen auch, dass man weiterhin an der Uni bleiben und dort arbeiten und forschen kann. Gerade darf ich z. B. mit an einer Studie arbeiten, die die Auswirkung von VR-Headsets und vertiefende Lernaktivitäten auf bestimmte Lernoutputs untersucht und das ist super spannend.

Das alles hätte ich gerne gewusst, als ich vor der Entscheidung zum Studium der EW stand :)

@rebecca_eliana
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Da würd ich lieber Mathe studieren, dass wär ja gar kein Fach für mich 😅

@I_can_hear_you_not
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Ach, das ist ja meine Uni :)
Dann ist das ja nochmal spannender zu sehen 🙈✌🏻 Der Studiengang ist schon sehr entspannt, das muss ich ehrlich sagen, im Vergleich zu anderen.
Aber es macht auf jeden Fall Spaß und ist sehr lehrreich, freue mich jetzt auf das 4. Semester :) Nur die Module quantitative und qualitative Forschungsmethoden und das Arbeiten mit Programmen.. das ist nicht so meins 😅

Als kleine Anmerkung:
Ihr hättet vielleicht noch ein bisschen mehr auf den Studiengang an sich eingehen können (also die Inhalte).

@MelodyofLife4
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Also ich studiere selber Erziehungswissenschaft (nicht Erziehungswissenschaften, es gibt nur die eine Erziehungswissenschaft wurde uns schon im 1. Semester eingetrichtert😂) An sich sind die Inhalte hier richtig dargestellt aber das man eigentlich nur Klausuren in Statistik schreibt und ansonsten nur Hausarbeiten kann ich an meiner Uni nicht bestätigen, wir schreiben auch in anderen Bereichen wie bspw Psychologie oder Soziologie Klausuren. Aber cooles Video auch mal über einen "kleineren" Studiengang :)

@alina0946
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2 Wochen um den Fragebogen zu überarbeiten? das sagt schon alles über das Studium aus.

@hwack17
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Davon kann man im Maschinenbau Studium nur träumen😅. Ich freue mich für die junge Frau, dass sie so eine große Begeisterung für ihre Fachrichtung entfesselt hat.🙂

@Philipp007
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Und wie hilft uns dieser Studiengang in irgendeiner Form?😮😮😢😢

@technicod1ng
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Sind die Klausuren in Statistik machbar? Überlegen, in der Richtung zu studieren.

Lg

@junglek.5211
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Noch ein kleiner Tipp: Lieber das Geburtsjahr abfragen als direkt das Alter. Da ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die befragten Personen auch darauf antworten. Manch einer erwähnt sein Alter ja nicht so gerne :)

@NicMachiavelli
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Könnt ihr ein Video zum Studium der Sozialen Arbeit machen? 😊

@Julchen0618
@

mega gute Videos 👍

@topmagic6777