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SRF Kultur Sternstunden

SRF Kultur Sternstunden

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Zeitmangel: Wie finden wir Entschleunigung? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

Video Overview & Insights

«Alles hat seine Zeit, nur ich hab’ keine!» Der flapsige Spruch dürfte vielen aus dem Herzen sprechen. Doch warum ist Zeit eine so knappe Ressource? Liesse sie sich gerechter verteilen? Barbara Bleisch fragt bei der Journalistin Teresa Bücker und dem Soziologieprofessor Hartmut Rosa nach.

Danke für eure wertvollen Kommentare zu diesem Video 😍. Wir freuen uns sehr darüber. Unsere Kapazitäten für die Bewirtschaftung der Kommentare aller Videos unseres Kanals sind zurzeit leider begrenzt. 😥 Zu diesem Video habt ihr euch bereits rege ausgetauscht, deshalb werden wir hier bis auf weiteres keine neuen Kommentare veröffentlichen. Wir freuen uns aber, wenn ihr weiter fleissig zu allen anderen Videos kommentiert. Wir danken für eurer Verständnis und freuen uns auf weitere rege Diskussionen. Herzlichst euer SRF Kultur Team

— @srfkultursternstunden

Themen in dieser Folge:

00:00 Wie sieht Ihr aktuelles Zeitbudget aus?

Pfui Teufel, wie die Teresa schmatzt, ecklig! Das video ist unhoerbar, das geschmatze der Teresa ist derart grauenhaft. Schade, den Rosa hoert man gerne, ein genialer mann. Interessant dass SRF keinen tontechniker hat, oder ist dem das nicht aufgefallen?

— @jetlagger3357

15:00 Spazieren mit Schildkröten als Entschleunigung?

26:00 Woher kommt die Zeitknappheit in unserer Gesellschaft?

4000 wochen sind knapp

— @PaulHollstein

40:00 Was machen wir mit unserer Lebenszeit?

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Vielleicht mal drüber nachdenken dsss es am Kapitalismus liegt?

— @sebastianwolf1464

Im Zeitsparen müssten wir Weltklasse sein: Wir finden die grosse Liebe beim «Speed Dating», essen «Fast Food», züchten «Turbomais» und steigen in den Hochgeschwindigkeitszug. Doch obwohl wir so hochtourig leben wie nie zuvor, stellt sich die grosse Ruhe nicht ein. Für den Soziologen und Beschleunigungstheoretiker Hartmut Rosa findet sich der Grund in der «dynamischen Stabilisierung» moderner Gesellschaften: Wir können nur erhalten, was wir haben, wenn wir uns permanent steigern. Teresa Bücker, die mit ihrem Buch «Alle Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit» grosse Erfolge feiert, sieht unsere Zeitnot auch im System begründet. Allerdings leiden nicht alle gleichermassen unter Zeitarmut. Bücker fordert deshalb eine gerechtere Verteilung der Ressource Zeit. Wie wir uns als Gesellschaft beruhigen und unsere individuelle Sehnsucht nach Zeit stillen, darüber diskutieren die beiden mit Barbara Bleisch.

Im Gespräch erwähnte Literatur:

Vielen lieben dank ❤️

— @ayzeynep9948

Teresa Bücker: Alle Zeit. Eine Frage von Macht uns Freiheit. Ullstein Verlag 2022.

Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung. Suhrkamp Verlag 2013.

Ich finde es immer amüsant, wenn Leute meinen, damals hätte es keinen Stress gegeben. Oft hatten die Menschen 10 oder mehr Kinder, lebten auf engstem Raum, hatten oft zu wenig zu essen und im Winter war es eisig. In der Vegetationszeit musste gesät, gejätet, geerntet und verarbeitet werden. Man war viel mehr den Launen der Natur ausgeliefert und musste dann handeln, wenn das Wetter passte. Wäsche musste mit der Hand gewaschen werden, ein Knochenjob. Kochen für so viele Personen war jeden Tag eine riesige Herausforderung. Und auch Menschen, die in Diensten standen, hatten total viel Druck und Stress. Man sehe sich nur mal das Leben von J.S. Bach an, oder auch einfach den Mägden und Knechten an einem Hof.
Es ist eine Lachnummer, dass es die Menschen von Heute nicht auf die Reihe kriegen, entspannt zu leben. Und ja, Eigenverantwortung ist hier das A und O.
Jeder ist doch frei, seinen Job zu wechseln, seine Familie zu planen, sein Leben in die Hand zu nehmen. Aber nein, heute muss für alles ein anderer Schuld sein, die Gesellschaft, der Mann, die Firma. Anstatt zu jammern, endlich mal kritisch hinterfragen, was kann ich selber ändern. Und das ist meist viel, viel mehr, als man zu glauben wagt.

— @Saitenfee

Sternstunde Philosophie vom 08.01.2023

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Interessante Diskussion. Was mir auffällt ist, dass Frau Bücker scheinbar noch nicht darüber nachgedacht hat, dass eine kollektive 20 Stunden Woche, die zeitlich einheitlich sein soll, eine völlig naive und nicht durchdachte Idee ist. Wenn die Leute alle von Freitag bis Sonntag frei haben, werden sie weder einkaufen, noch in ein Café, noch in ein Kino, noch in einen Freizeitpark gehen können. Und wie soll es in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei der Polizei, in Stahl-Werken mit laufenden Hochöfen gehen, dass 3 Tage keiner zugegen ist? Es ist leider wieder typisch für Journalisten und Politiker, ziemlich weltfremd zu sein.

— @Saitenfee

Sendungsverantwortliche:

Regie: Karin Praxmarer, Redaktion: Yvonne Sjöberg, Ylanda Fazzone, Produzentin & Leitung: Judith Hardgegger, SRF 2023

Und auch hier wieder ein großes Dankeschön für diese tolle Runde! 🙂

— @Famerlor

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Zazen verlangsamt die Zeit bei mir sehr stark.

— @steffen3

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hab mich gleich beim Prokrastinieren ertappt gefühlt, schaue nämlich, wie Hartmut Rosa sagt, lieber Sternstunden Philosophie als mich mit meiner Masterarbeit auseinander zu setzen :-) danke für den Beitrag, super Sendung!

— @zoepichl9446

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ihn find ich super, aber die Spucke der Interviewten macht mich fertig

— @xn-dv3oh

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Ein super talk vielen Dank

— @Mcrl-vy7fv

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— @Makbulekaaya

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Teresa Bückers Speichelstimme ist einfach nur schön und sinnlich, besser als ASMR.

— @veracane89

Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

Hätte ich mehr Zeit, könnte ich es mir komplett am Stück ansehen mp Soziologe

— @MichaelPlehn-e4v

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Moderation:

❤ Nimm Dir Zeit und lass Dir Zeit,so hast Du Zeit und brauchst keine ZEIT,denn die Zeit ist zeitlich gesehen - ❤ZEITLOS ( - für was brauchen wir die ZEIT,denn die ZEIT ist nur eine Einbildung,aber " Gott sei Dank keine WEITERBILDUNG !?!

— @maxtschapeller5106

Barbara Bleisch: https://www.instagram.com/barbarableisch/

Yves Bossart: https://www.instagram.com/bossart_yves/

Vielen Dank für dieses sehr bereichernde Gespräch 🙏 Die Qualität, die wir unserer Zeit zuschreiben ist so essenziell. Mit Bewusstsein und Achtsamkeit kann man seine eigene Zeit strecken und viel mehr aus dem begrenzten Leben rausholen 🚀

— @s.b.2498

Wolfram Eilenberger: http://www.wolfram-eilenberger.de/

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Finde es sehr schön wie es hormonisch diskutiert wird.

— @melihaalparslan6392

Social Media Netiquette von SRF:

► https://www.srf.ch/social-netiquette

Danke für die Sendung. Mir kam die Frage nach der sinnvollen Zeit etwas zu kurz. Es wurde angesprochen, dass ursprüngliche Arbeit oft als Hobby gewählt werden. Ist es möglich, dass wir unsere Arbeitszeit nicht mehr mit Sinn und Werten füllen? Geld ersetzt keine Sinnhaftigkeit.

— @fraufrohlich4325

#SRFKultur #SRFKulturSternstunden #SRFSternstunde #Philosophie #SRF #Kultur #zeit #zeitmangel #arbeit #entschleunigung

💬 Habt ihr Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibt uns an: philosophie@srf.ch

Ich umarme einen Baum. Und frage mich: Was kann ich tun, damit der Baum mich loslässt?

— @rehorajulhulu7014

More User Perspectives

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30:00 warum wird hier nicht davon gesprochen, dass der Mann in dieser Situation weiterhin vollzeit arbeiten muss und als Ernährer kaum etwas von seiner Familie hat? Man hat das (richtige!) Argument von der Benachteiligung der Care-Arbeiterinnen schon sehr oft gehört, da könnte man doch auch mal von der anderen Seite der Medaille sprechen?

@karlamsterdam983
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sehr spannende Thematik. Danke für den wertvollen Beitrag. Ich denke viele Menschen überfordern sich selbst. Und ich finde wir müssen mehr dahin kommen auch mal alle Neune grade sein zu lassen... allerdings weiss ich auch von mir selbst, dass es Phasen im Leben gibt wo man auch manches mal so mal so empfindet...deshalb ist es schwer zu sagen was genau das richtige ist. es ist wie immer individuell, hat sehr viel mit der subjektiven Bewertung von Dingen zu tun usw....es gibt kein Pauschalrezept und ejder muss da irgendwie seinen Weg finden denke ich

@johannaj2009
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welche Binsenweisheiten...

@xxxvvv9172
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‚ich kümmere mich nur ?!!! um die Kinder‘… zum Glück habe ich auf diesem Kanal zum Thema patriarchale Denkmuster geguckt.. ich glaube man könnte alles im Spiegel dieser Tatsache hinterfragen. War ein sehr angenehmes und genüssliches Gespräch.

@Caroline_00
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Eine kleine Anmerkung zu dem Punkt ‚Anforderungen an Studierende sind nicht gestiegen.‘. Das stimmt einfach nicht. z.B. Ich studiere Psychologie im Bachelor und nun stellt sich die Frage was für einen Master mache ich. Für Kognitive Neurowissenschaften erwarten viele Unis ein Auslandspraktikum und einen C1 Englisch Nachweis. Für den Master in Psychotherapie braucht man zusätzlich zum Studium mind . 2 Praktika mit einem Umfang von mind. 400h insgesamt.
Früher konnte man einfach einen Psychologie Master machen ohne weitere Anforderungen, dieser wird auf Grund der neuen PsychotherapeutInnen Verordnung jedoch kaum noch angeboten und läuft auf vielen Unis aus.
Das (zahlreiche Praktika, Berufserfahrungen und spezifische Kenntnisse) erfahre ich von vielen Studierenden.
Grund dafür sind meiner Meinung nach die immer weiter ausdifferenzierten Studiengänge (und Lebensbereiche/Jobs) aber auch die steigende Akademisierungsrate. Immer mehr Leute wollen lieber kognitiv arbeiten, weil körperliche Arbeit kaputt macht und wenig gewertschätzt wird.

@brain_rave
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Auf meiner Let it be Liste: Seitdem ich abends mein Handy konsequent um 20 Uhr ins Bett bringe sprich ausschalte, ist wie von Zauberhand wieder Raum entstanden, zu lesen oder zu meditieren, für Dinge, die mir gut tun und die ich eigentlich machen möchte. Ich fühle mich ruhiger, ein bisschen wie früher 😀 Kleine Maßnahme, große Wirkung...

@yogamantramitanne8650
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Zeit ist viel gerechter verteilt als Geld, jeder Mensch hat 24h pro Tag. Nur die Selbstbestimmung über diese Ressource variiert.

@beatriceh.6778
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Playbackspeed auf 1.75.😂

@Freizzn
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Vielen Dank für das tolle Gespräch! 👌

@Sovis_place
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Wow. Sehr, sehr denkwürdiger/nachspürenswerter Trialog mit vielen Impulsen zum Innehalten.
Dankeschön!

@catalyticcentaur5835
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Quatsch, wir haben alle 24 Std. pro Tag, Bewussstsein dazu ist das Zauberwort, wenn wir uns dessen bewusst sind,dann können wir uns auch leisten auf der Couch zu liegen oder im Bett ohne schlechtes Gewissen, macht einfach nur was ihr wollt- rechnet doch mal aus wieviel frei Zeit ein Mensch der 8 Std. am Tag, 5 Tag e p- Woche arbeitet minus 16 Std. p. Tag, plus Wochenende plus Urlaube arbeitet,, dann hab tihr sehr viel Zeit, Fakt ist das Bewusstsein!

@vonattendorf
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"Before, time was just the medium in which life unfolded, the stuff that life was made of. Afterwards, once 'time' and 'life' had been separated in most people's minds, time became a thing that you used - and it's this shift that serves as the precondition for all the uniquely modern ways in which we struggle with time today. Once time is a resource to be used, you start to feel pressure, whether from external forces or from yourself when you feel you've wasted it. When you're faced with too many demands, it's easy to assume that the only answer must be to make better use of time, by becoming more efficient, driving yourself harder, or working for longer - as if you were a machine in the Industrial Revolution - instead of asking whether the demands might be unreasonable." Oliver Burkeman - Four Thousand Weeks

@Kurrtable
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Der Punkt ist - heutzutage wollen ALLE auch die vielen Studierenden*innen usw "Das GUTE Leben" Spaß Reisen, Saufen, viell. Kiffen usw. ohne Streß und Anstrengung...und viel! am Handy " daddeln " inklusive.

@12Sappho
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Herr Rosa ist genial !! 🌀👍👍👍

@12Sappho
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Prima Sendung - bis auf das nervige " Ge Gender" 👎

@12Sappho
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Was Herr Rosa mit Bezug auf die Nachrichten gesagt hat, ist gar nicht so uninteressant, gerade wenn man sich die Entwicklung der (Haupt-) Nachrichtensendungen in Deutschland anschaut:
So gibt es in der ARD seit 1952 die Tagesschau. Immer um 20 Uhr. Seit Januar 1997 gab es dann noch die Tagesschau um Fünf und sei März 1997 die Tagesschau um Zwölf. (Im Juni 1997 kam dann wohl noch die Tagesschau um Drei dazu, die mir unter diesem Namen aber nie begegnet ist.)
Da war ja auch eine gewisse Struktur drin: Um 20 Uhr die Nachrichten des Tages, um 12 Uhr ein mittäglicher Blick in die Nachrichten, und um 17 Uhr dann noch einer wohl direkt zum Feierabend.

@raphaelnikolaus0486
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Wieder einmal großartig moderiert. Inspirierende Runde. Macht so viele Freude, zuzuhören.

@steffanierichter2396
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bei dieser Sendung geht mir mein Herz auf......bitte mehr davon......👍

@philanthrop6323
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Interessante Ideen von beiden Gästen , der sympathischen Feministin Teresa Bücker und Erich-Fromm-Preisträger Hartmut Rosa. Gut dass sich beide nicht in die von Frau Bleisch gewünschte Richtung lenken ließen. Frau Bleisch hat mit ihrer Schlussbemerkung alles ein wenig konterkariert: Was würde wohl der Arbeitgeber dazu sagen, wenn Herr Rosa weniger bürokratische Arbeiten über nehmen würde? Genau hier liegt doch eine Wurzel des Problems. Frau Bücker und Herr Rosa stehen nach meinem Eindruck mehr im wirklichen Leben als die zweifellos sehr sympathische Frau Bleisch, aber das ist ja in der heutigen Zeit ein ganz großes Problem der meisten Journalistinnen und Journalisten.

@mariomai183
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Eine sehr interessante Diskussion!

@mariomai183
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Der (sehr lesenswerte) "kürzlich begonnene Essay" von Hartmut Rosa ist doch von 2009, oder irre ich mich?

@arnimemmert
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Ein universeller Rezept gegen Zeitknappheit meiner Meinung nach ist Reduzierung, und zwar von allem, sprich Bedürfnissen, Wünschen, Ansprüchen etc, dazu mein persönlicher Lesetipp : "Das Beste, was wir tun können, ist NICHTS" von Björn Kern

@olessjaslobodina250
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Großartiges Thema in einer großartigen Sendung. Vielen Dank dafür!

@pinjanera9040
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40:23
Der Glaube, dass "wir nur 1 Leben haben" (vs. Ewigkeits Bewusstsein ) ist DIE Grundursache dieser hektischen Geschäftigkeits-Krankheit, welche die Menschheit ergriffen hat.
Erst durch einen Bewusstseinswandel wird sich das wieder wesentlich zum Guten verändern, oder sonst wenn alle in der Burnout Hölle verbrannt sind.

@tarkiidam6036
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Wer zutiefst weiss, dass Reinkarnation und ewige Seele wie in der Bhagavad Gita ausführlich beschrieben Real ist...
Und wer sogar verifizierte Erinnerungen an vergangene Leben hat, weiss, dass er für ewig leben wird.
Nach dem Tod geht es ohne Unterbruch weiter in anderen genauso lebendigen Dimensionen...

Wenn man wirklich in dieser Erkenntnis lebt, hat man gar nie zuwenig Zeit.
Ewigkeit endet ja nie...

Einer der Gründe, warum die Menschen immer mehr hektisch rumstressen und möglichst viel erleben wollen (müssen) hat damit zu tun, dass der moderne meistens agnostische Mensch aus diesem Ewigkeits-Bewusstsein gefallen ist.
Er glaubt nur noch an die Existenz dieses aktuellen Lebens, danach ist alles aus.
Weil man theoretisch jeden Moment sterben könnte und maximal lächerliche 100 Jährchen erwarten kann, gibt man Jetzt Vollgas und packt möglichst viel Action und Events in sein Leben. (Bucket List: Alles abhaken)

Wegen dieser Illusionären rein materialistischen Identifikation mit der vergänglichen äusseren Körperhülle, entsteht eine riesige zu unterdrückende
Angst vor dem eigenen ewigen Ende.
Um vor dieser Konfrontation mit der Angst vor der eigenen endgültigen Auslöschung zu flüchten, flüchtet man sich in stetiges beschäftigt sein.

Der sich seiner Ewigkeit bewusste Mensch hingegen kann alles viiiel gemächlicher angehen, und Achtsam genießen, überall länger verweilen, sich bewusst lange weilen, weil er weiss, dass er noch Milliarden von Jahren ( als Jiva Atma) vor sich hat..
(und dann wieder Äonen von Äonen)

@tarkiidam6036
@

Ich bin der Meinung, dass Menschen, die beruflich ihrer Leidenschaft nachgehen, die Zeit ganz anders bewerten.
Die Arbeit an sich wird zu einem sinnvollen Lebensinhalt.

Auch, wenn sie (oftmals) weniger lukrativ zu sein scheint & eine Menge Mut, Zuversicht, Eigeninitiative & natürlich glückliche Bedingungen braucht & oft mit Verzicht einhergeht, so erachte ich dieses Lebenskonzept als erstrebenswert.
4000 Wochen sprechen für sich.

Danke für diesen wertvollen content.

@Meghan3
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Diese Folge hat mir besonders gut gefallen.
Sehr viele Themen, Ansätze und Gedanken vereint und auf eine sehr starke und zugleich verständliche Art ausgedrückt!.

@andrinschneider9711
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Wie kann man achtsam sein,wenn man täglichen Stress hat. Ja ganz klar, wir als Gesellschaft müssen das ändern

@andreavarga589
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Der Hauptgrund für den heutigen Zeitmangel ist das Zinsgeld !
Erzeugt zwangsläufig immer Mangel

@andreahanggi115
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"Mach schnell, wir haben Zeit."

@MWWISH